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„Mutti komma ans Fenster“. Eine Arbeiter-Kindheit im Ruhrgebiet. Gespräch mit Dr. Ulrich Schneider.

Arbeit und Leben Regionalbüro Oberhausen

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„Mutti komma ans Fenster“. Eine Arbeiter-Kindheit im Ruhrgebiet. Gespräch mit Dr. Ulrich Schneider.

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Der gebürtige Oberhausener Dr. Ulrich Schneider hat kürzlich sein neuestes Buch „Mutti komma ans Fenster“ – Eine Arbeiter-Kindheit im Ruhrgebiet“ veröffentlicht. Ulrich Schneider, langjähriger Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes und Berliner seit vielen Jahren erzählt in dem Buch mit viel Wärme, Witz und großer Genauigkeit von seiner Arbeiterkindheit im Revier, oder genauer gesagt in Oberhausen: Von Eltern, die sich aufrieben, von Müttern, die alles zusammenhielten, von Vätern, die früh verschlissen wurden, und von einem Milieu, das geprägt war von Stolz, Solidarität, Härte und bescheidener Großzügigkeit. Sein Rückblick ist jedoch keine verklärte Ruhrgebietsnostalgie. Es ist eine Milieustudie und zugleich eine kritische Auseinandersetzung mit der bundesrepublikanischen Sozialgeschichte, mit ihrer Bildungs- und Sozialpolitik, ihren gebrochenen Aufstiegs- und Wohlstandsversprechen und ihrer Arbeiterklasse, in der er aufwuchs. Wir haben mit Ulrich Schneider über sein Buch, die darin vorkommenden Themen und über Oberhausen gesprochen. Verantwortlich sind Arbeit und Leben Oberhausen und die VHS Oberhausen