Die Maschinen, die den Hamburger Fernsehturm bauten (1965–1968)
Vergessene Giganten
0:00 / 0:00
Die Maschinen, die den Hamburger Fernsehturm bauten (1965–1968)
12 285 просмотров · 2 дн. назад
Vergessene Giganten
2 тыс. подписчиков
12 285 просмотров · 2 дн. назад
Am 3. August 1966 ziehen drei Seilwinden in Hamburg ein Stahlgerüst auf 150 Meter Höhe. Darin entstehen die Körbe des Fernsehturms, Schalen aus Beton wie riesige Trichter, die heute zusammen fast 6.000 Tonnen wiegen und an einer einzigen Röhre in der Luft hängen.
Das ist die Geschichte der Maschinen, die den Hamburger Fernsehturm gebaut haben. Der Schaft wuchs in einer Kletterschalung aus Stahlblechtafeln, Ring für Ring, von 13 Arbeitsbühnen aus und Tag und Nacht in Schichten. Gerüste von rund 100 Tonnen wurden mit elektrischen Winden gehoben, später ein Gerüstkopf mit vier hydraulischen Winden. Hamburger Architekten nannten einen Entwurf von Fritz Leonhardt, dem Erbauer des Stuttgarter Fernsehturms, eine langweilige Betonröhre, und am Ende berechnete ausgerechnet sein Büro die Statik. Krupp setzte den Gittermast auf, das Drehrestaurant glitt auf Schienen statt auf Rädern einmal in der Stunde um die Stadt, und 2004 tauschte ein Hubschrauber die Antenne.
Seit dem 1. Januar 2001 ist der Tele-Michel für Besucher geschlossen. Nach dem aktuellen Plan soll er 2031 wieder öffnen, ohne den Drehring.
Warst du vor 2001 noch oben, im Drehrestaurant oder beim Bungee-Sprung? Schreib es in die Kommentare.
#HamburgerFernsehturm #HeinrichHertzTurm #TeleMichel #Hamburg #Fernsehturm #Baugeschichte #Kletterschalung #Maschinen #Dokumentation