PPSch — Die Waffe, die Deutschland das Fürchten lehrte.
Das Waffenerbe
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PPSch — Die Waffe, die Deutschland das Fürchten lehrte.
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Das Waffenerbe
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Im Winter neunzehnhunderteinundvierzig geschah etwas, das in keinem deutschen Militärhandbuch vorgesehen war: Soldaten der Wehrmacht warfen ihre eigenen Waffen weg und behielten die Maschinenpistolen gefallener sowjetischer Kämpfer. Der Vorgang ist dokumentiert. Die Waffe hieß PPSch — und hinter ihr steckte ein Mann ohne Hochschulabschluss, ohne Verbindungen, aus einem Bauerndorf im Gouvernement Wladimir.
In diesem Video erzählen wir die vollständige Geschichte der Maschinenpistole Schpagin: Wie Georgi Schpagin als einfacher Schlosser begann und eine Waffe baute, die dreimal schneller herzustellen war als alles, was die sowjetische Armee bis dahin hatte. Warum die Wehrmacht erbeutete PPSch offiziell in ihre Bewaffnung aufnahm und sogar begann, sie auf deutschen Patronenkaliber umzurüsten. Wie die PPSch in den Ruinen Stalingrads zur absoluten Nahkampfwaffe wurde — und warum ein junger Konkurrent namens Sudajew sie trotz besserer Eigenschaften nie verdrängen konnte. Und was diese Waffe nach dem Krieg noch alles erlebte: Korea, Vietnam, der Nahe Osten, Afrika, Afghanistan und schließlich die postsowjetischen Konflikte der neunziger Jahre.
Sechs Millionen Exemplare. Eine Waffe, die der Feind lieber trug als seine eigene. Das ist die Geschichte des PPSch.
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Musik: Eyes of Glory — Aakash Gandhi | Duty Calls — Rod Kim
Historische Fotografien: archive.org, gemeinfrei
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