#66 Was bleibt für immer? Wie Kindheitserinnerungen entstehen
Die Kinderdolmetscher Podcast
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#66 Was bleibt für immer? Wie Kindheitserinnerungen entstehen
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Warum erinnern wir uns an völlig unspektakuläre Nachmittage, einen bestimmten Geruch oder an Thomas Gottschalk (😂) – aber nicht an den aufwendig geplanten Familienausflug? In dieser Folge sprechen Claudia und Jana darüber, wie Kindheitserinnerungen entstehen, ab welchem Alter Kinder sich überhaupt autobiografisch erinnern können und was es mit der sogenannten infantilen Amnesie auf sich hat.
Außerdem geht es um den elterlichen Wunsch, ganz besondere „Core Memories“ zu erschaffen – und warum ein normaler Dienstag, ein Quatschlied beim Zähneputzen oder ein Regenwurm auf dem Parkplatz am Ende viel eher im Gedächtnis bleiben könnte als der perfekt geplante Freizeitparkbesuch. Claudia erklärt, welche Rolle Gefühle, Wiederholungen, Familienrituale und gemeinsame Erzählungen spielen, warum Fotos sogar falsche Erinnerungen erzeugen können und wie Sätze wie „Du warst schon immer schüchtern“ das Bild prägen können, das ein Kind später von sich selbst hat.
Und Jana erzählt sehr persönlich, warum sie inzwischen manche Erinnerungen an ihren eigenen Vater anders betrachtet – und wie Verständnis und Verzeihen dabei helfen können, die eigene Geschichte neu zu erzählen. Eine Folge über das, was bleibt, obwohl wir es nicht planen können – und die schöne Erkenntnis: Eine glückliche Kindheit besteht nicht daraus, dass immer alles schön war. Denn das wäre ein Werbespot und keine Familie. 😊
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Viel Freude beim Zuhören!