Andreas Joachim I Vom Kinderzimmer zu 40 Mio. € Umsatz – die verrückte ADEMAX-Story
Carlo Jesse
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Andreas Joachim I Vom Kinderzimmer zu 40 Mio. € Umsatz – die verrückte ADEMAX-Story
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Carlo Jesse
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Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass dein Unternehmen viel größer werden könnte – du aber eigentlich schon ein ziemlich gutes Leben hast?
Andreas Joachim hat ADEMAX 2008 mit aufgebaut. Was als kleiner Webshop neben seinem Angestelltenjob begann, entwickelte sich zu einer außergewöhnlichen Unternehmergeschichte. Nachdem die ursprünglich geplante Unternehmensnachfolge bei seinem damaligen Arbeitgeber vom Tisch war, kündigte Andreas und ging seinen eigenen Weg.
Das Verrückte daran: Viele Jahre hatte er überhaupt nicht den Anspruch, ein großes Unternehmen aufzubauen. Der Webshop funktionierte, die Kosten waren niedrig und wenige Stunden Arbeit am Tag ermöglichten ihm ein gutes Leben.
Dann änderte sich sein Mindset.
Aus rund 500.000–600.000 € Umsatz wurden 800.000 €, dann 1,5 Mio. und 4,3 Mio. €. 2021 erreichte ADEMAX 12 Mio. € Umsatz. Das außergewöhnliche Jahr 2022 brachte durch die extreme Nachfrage nach Stromaggregaten sogar rund 40 Mio. € Umsatz.
Im Gespräch erzählt Andreas, warum sein größter unternehmerischer Fehler aus seiner Sicht ausgerechnet Zeit war, warum die richtigen Menschen sein Wachstum massiv beschleunigt haben und weshalb er nicht jede mögliche Marge mitnimmt, wenn dadurch Komplexität und Personalbedarf steigen.
Wir sprechen über Skalierung, E-Commerce, SEO, Google Ads, Kundenorientierung, Führung, Delegation, Internationalisierung und die Kunst, ein Unternehmen so aufzubauen, dass der Unternehmer nicht alles selbst machen muss.
Eine ungewöhnliche Scale-&-Help-Folge über einen Unternehmer, der offen sagt: Ich hätte das alles viel früher groß machen können.
Zu Gast: Andreas Joachim – Unternehmer und Gründer von ADEMAX Deutschland
Andreas Joachim ist alles andere als der klassische Geschäftsführer. 2008 begann die Geschichte von ADEMAX Deutschland – zunächst mit Feinsprühsystemen, später erfolgte der komplette Wechsel zu Stromaggregaten. Ein entscheidender Schritt war der direkte Aufbau einer Beziehung zu einem spanischen Partner, über den ADEMAX bis heute einen wesentlichen Teil seines Sortiments bezieht und Produkte auf Basis von Kundenfeedback weiterentwickelt.
Besonders spannend ist die Entwicklung des Unternehmens: vom Webshop aus dem Kinderzimmer und der Doppelgarage über rund 4,3 Mio. € auf 12 Mio. € Umsatz innerhalb eines Jahres. Zu diesem Zeitpunkt arbeitete ADEMAX mit nur etwa zehn bis elf Personen inklusive Lager.
In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:
warum Andreas seinen sicheren Angestelltenjob kündigte
wie ADEMAX ursprünglich als Nebenprojekt entstand
zwölf Jahre „Chillomillo“ statt maximalem Wachstum
warum Andreas heute sagt, er hätte viel früher skalieren können
den Wechsel von Feinsprühsystemen zu Stromaggregaten
wie Kundenfeedback direkt in die Produktentwicklung einfließt
vom Kinderzimmer über die Doppelgarage zum Millionenunternehmen
die Umsatzentwicklung von ca. 500.000 € auf 4,3 Mio. und 12 Mio. €
das Ausnahmejahr mit rund 40 Mio. € Umsatz
warum der richtige zweite Mann im Unternehmen zum Wachstumstreiber wurde
wie Andreas Verantwortung an sein Führungsteam übergeben hat
warum ADEMAX bestimmte Prozesse bewusst nicht selbst übernimmt
Effizienz statt maximaler Komplexität
SEO, Google Ads und E-Commerce
warum Vertrauen bei hochpreisigen Onlinekäufen entscheidend ist
Kundenservice als Wettbewerbsvorteil
Führung, Delegation und persönliche Freiheit
Fehler und Learnings aus fast zwei Jahrzehnten Unternehmertum
🎙️ Scale & Help – echte Unternehmergeschichten über Wachstum, Verantwortung, persönliche Entwicklung und Impact.
00:00 Intro & Begrüßung
00:31 Die Ausgangsfrage: 10.000 € Startkapital – schafft er es nochmal?
02:15 Die Messebekanntschaft mit Patrice und der Einstieg in Feinsprühsysteme
07:28 Die Kündigung beim vorherigen Arbeitgeber in Bremerhaven
09:47 "Chillomillo": Zwölf Jahre mit zwei Stunden Arbeit am Tag
13:00 Der Wechsel von Feinsprühsystemen zu Stromaggregaten
19:20 Die Direktverbindung zum spanischen Generalimporteur Xavier
24:19 Der Wendepunkt: Der gemietete Porsche und die Anwerbung von Sergej
30:44 Wachstumssprung: Von 500.000 auf 1,5 Millionen Euro
31:11 Der Umzug ins erste eigene Gewerbeobjekt in Amstetten
33:54 Von 1,5 auf 4,3 Millionen – und die Grenzen der 300 Quadratmeter
41:47 Der Corona-Effekt: Sprung auf 12 Millionen Euro
55:38 Der Ukraine-Krieg als Ausnahmejahr: Sprung auf 40 Millionen Euro
59:01 Wie eine typische Stromausfall-Absicherung fürs Eigenheim aussieht
1:01:47 Die heutige Struktur: Sergej und Freddy als operative Köpfe
1:02:00 Wie beide Schlüsselmitarbeiter mit einem Porsche gehalten wurden
1:06:09 Rollenverteilung: Operatives Geschäft vs. Produktentwicklung
1:08:12 Fazit: Würde er es nochmal genauso machen?