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Alec Orea - "Gratitude" @ musig im pflegidach, Muri

Stephan Diethelm

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Alec Orea - "Gratitude" @ musig im pflegidach, Muri

212 просмотров · 4 месяца назад
Stephan Diethelm
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"Gratitude" by Alec Orea Alec Orea – Piano, Keys ::: https://www.alecjazzpiano.com Joaquin Sosa – Klarinette Rubem Farias – Bass Matheus Jardim – Drums Mix by Sina Steiner Video directed by stephan diethelm for #musigimpflegidach. Filmed by Larissa Meister, Niclas Hofstetter & Samuel Bitz Pics by Samuel Bitz MIP logo design by andre heller, https://hellermeier.ch „musig im pflegidach“ powered by murikultur präsentierte am Sonntag, 15. März 2026 | Musig im Pflegidach Muri Alec Orea feat. Joaquin Sosa Ein Abend voller leiser Dramatik, feiner Spannung und brasilianischer Seele. Manchmal braucht es keine Lautstärke, um Spannung zu erzeugen. Manchmal genügt Vertrauen. Wenn Alec Orea und Joaquin Sosa die Bühne teilen, entsteht genau dieser seltene Zustand: Musik, die atmet, zuhört, antwortet – und dabei eine stille Intensität entfaltet, der man sich kaum entziehen kann. Die Begegnung der beiden Musiker bringt zwei starke musikalische Persönlichkeiten zusammen, die sich im offenen Dialog begegnen. Ideen fliessen mühelos, Rollen wechseln organisch, jede Geste wirkt präzise und frei zugleich. Keine Effekte, keine Pose – nur Musik im konzentrierten Austausch, getragen von Aufmerksamkeit und gegenseitigem Vertrauen. Alec Orea, geboren in Brasilien als Sohn eines klassischen Pianisten, bewegt sich seit Jahren souverän zwischen Welten. Seine Musik speist sich aus brasilianischen Wurzeln, zeitgenössischem Jazz, philosophischer Tiefe und einem feinen Gespür für Klangfarben. Internationale Auszeichnungen, Einladungen nach New York, Europa und Indien sowie Zusammenarbeit mit Musiker:innen wie Flora Purim, Airto Moreira oder Will Vinson haben ihn zu einer der eigenständigsten Stimmen seiner Generation gemacht. Seine Kompositionen sind offen, vielschichtig – und immer voller Raum für das Unerwartete. Mit Joaquin Sosa steht ihm ein Klarinettist zur Seite, dessen Spiel sich durch grosse klangliche Feinheit, lyrische Intensität und improvisatorische Freiheit auszeichnet. Sosa verbindet Elemente aus Jazz, lateinamerikanischer Musik und klassischer Tradition zu einer persönlichen Sprache, die zugleich transparent und ausdrucksstark ist. Seine Linien können singen, tanzen oder beinahe flüstern – immer getragen von grosser musikalischer Sensibilität und Präsenz. Das Line-up wird komplettiert durch eine 100 % brasilianische Rhythmusgruppe: Rubem Farias am Bass und Matheus Jardim am Schlagzeug sorgen für Tiefe, Beweglichkeit und ein elastisches Fundament, auf dem sich die Musik frei entfalten kann. Zusammen formen sie ein Quartett, das Präzision und Offenheit, Struktur und Risiko in perfekter Balance hält. Das Repertoire verbindet Originalkompositionen mit sorgfältig ausgewählten Neuinterpretationen – immer mit dem Fokus auf Spontaneität und gegenseitiges Vertrauen. Jeder Ton trägt Geschichte in sich, jeder Moment bleibt offen für das Jetzt. Dieses Konzert ist kein Ereignis zum Nebenbeihören. Es ist eine Einladung zur Nähe. Ein Konzert für alle, die sich gerne verführen lassen – von Musik, die bleibt.