Tag der offenen Wache Feuerwehr Güsten
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Tag der offenen Wache Feuerwehr Güsten
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Tag der offenen Wache Feuerwehr Güsten
Bei der Feuerwehr wurde früher kaum etwas weggeworfen. Viele Gegenstände konnten schließlich noch einmal verwendet, getauscht oder repariert werden. Diese Haltung prägte besonders die Alterskameraden, die auch die DDR-Zeit in der Feuerwehr erlebt hatten: Lieber etwas aufheben, als es später zu benötigen und nicht mehr zu haben.
So wurde über Jahre hinweg vieles gesammelt und zunächst eingelagert. Die zweite offizielle Ortsfeuerwache der Güstener Feuerwehr befand sich auf dem Gelände der damaligen Gaserei, die später zu einem Depot der Brandbekämpfer ausgebaut wurde. Bis Ende 2024 diente diese ehemalige Wache vor allem als Lagerplatz für Ausrüstung, Ersatzteile und Erinnerungsstücke.
Wegwerfen kam dabei kaum infrage – denn hinter vielen Stücken steckt ein Teil der Feuerwehrgeschichte von Güsten.
Güstens Bürgermeister Michael Kruse, der derzeit auch Gemeindewehrleiter ist, brachte die Idee ein, dass der Feuerwehrverein die alte Wache als eigenes Domizil ausbauen und mit neuem Leben füllen könnte.
Seitdem kümmert sich der Feuerwehrverein unter der Führung von Ingolf Glaß um den Ausbau der alten Wache. Auch die Alterskameraden der Wehr haben sich dieser verantwortungsvollen Aufgabe angenommen und bringen ihre Erfahrung sowie ihr Engagement ein.
In den vergangenen Jahren wurde viel Zeit und Arbeit investiert, um das Gebäude wieder instand zu setzen und historische Feuerwehrtechnik zu bewahren. Zugleich ist die Alte Wache zu einem wichtigen Treffpunkt für ehemalige und aktive Kameraden geworden. Gemeinsam setzen sie sich dafür ein, dieses Stück Güstener Feuerwehrgeschichte zu erhalten und für die Zukunft sichtbar zu machen.
Michael Lüder war selbst über 30 Jahre Berufsfeuerwehrmann und führte zusammen mit der Vereins Chef Ingolf Glaß am Wochenende interessierte Bürger durch die Wache. Die beiden konnten allerhand erzählen aus Ihrem Feuerwehrleben. Zu der Wache gehören auch zwei alte Feuerwehrautos, einmal die Oma ein Magirus LF15 aus dem Jahr 1935, und ein Robur - LF 8-TS 8 Bj. 1986
aus DDR-Zeiten.
„Wir werden das hier weiter ausbauen, viele Teile eventuell mal katalogisieren, und die Geschichte einzelner Stücke weiter erkunden.“ Erklärt der ehemalige Berufsfeuerwehr Mann Lüders.
Somit wird die Geschichte der Güstener Feuerwehr in Ehren gehalten und für die Nachwelt erhalten.