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Mind / Machine: KI im Verein mit Sepp Schachermayr (Folge 125)

BrandKarma

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Mind / Machine: KI im Verein mit Sepp Schachermayr (Folge 125)

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Ein Verein mit 83 Clubs, 2.500 Mitgliedern und zwei Millionen Euro Spendenvolumen im Jahr wird in Österreich von einem einzigen Menschen im Marketing betreut. Sepp Schachermayr hat dafür in wenigen Monaten ein System gebaut, das aus einem eingeschickten Clubartikel ohne weiteres Zutun korrigierten Text, Bilder für drei Plattformen, einen Eintrag auf der Vereinshomepage und ein terminiertes Posting macht. Programmiert hat er nie. INHALT DER FOLGE Was Kiwanis ist und warum Bekanntheit das Kernproblem jedes Vereins ist Kiwanis unterstützt weltweit Kinder und Jugendliche, rund 450.000 Mitglieder, davon 2.500 in Österreich. Das Spendenvolumen liegt bei etwa zwei Millionen Euro im Jahr, beim letzten Hochwasser waren es allein über 300.000 Euro. Nur: Über solche Leistungen berichtet kaum eine Zeitung. Genau daraus ist die Social-Media-Strategie entstanden. Der erste automatisierte Ablauf Spendenschecks und Werbefolder für 83 Clubs, jahrelang händisch in InDesign, fünf bis zehn Minuten pro Stück. Heute füllt ein Mitglied ein Formular auf der Homepage aus und bekommt drei Minuten später den fertigen Scheck als PDF. Sepp erklärt, warum kleine, oft wiederholte Handgriffe der richtige Einstieg sind. Der Werkzeugkasten ChatGPT für die Texte, Make für die Abläufe, Airtable als Datenbank, Placid für die Bildvorlagen, Claude für die Fehlersuche in den Automatisierungen. Wie er die Tools ausgewählt hat, welche Rolle die Kosten gespielt haben und wie er ohne Programmierkenntnisse zum laufenden System gekommen ist. Sein Trick bei Fehlermeldungen: Screenshot in die KI und fragen, wo der Fehler liegt. Ein Artikel, sieben Ergebnisse Korrektur, Überschrift, Extraktion des Clubnamens, Bilder für Facebook, Instagram und LinkedIn, Speicherung am SharePoint, Homepage-Eintrag und bei Videos der YouTube-Upload. Dazu ein Google Alert, der Presseartikel einsammelt und automatisch veröffentlicht, über 500 Stück in zwei Jahren. Kanalstrategie statt Kanalsammlung Die Hauptzielgruppe ist zwischen 40 und 100 Jahre alt, deshalb liegt der Schwerpunkt bewusst auf Facebook. LinkedIn läuft mit, Instagram für die Jüngeren, TikTok ist das nächste Ziel. Vier definierte Personas sorgen dafür, dass die Texte je Kanal anders klingen. Sepps klare Ansage zu Kanälen, die man offen hält und zweimal im Jahr bespielt. Die Ergebnisse Statt 150 neuer Follower in sechs Monaten kamen 300 in drei Monaten, allein durch Regelmäßigkeit. Mit Werbebudget erreichen einzelne Beiträge 10.000 bis 15.000 Menschen. Und persönlich: statt 200 Stunden ehrenamtlicher Arbeit im Monat noch 100. Wo der Mensch bewusst bleibt Die Serie "Menschen hinter Kiwanis" zeigt echte Fotos echter Mitglieder. Die unter 40-Jährigen bekommen einen Brief auf Papier, weil der auffällt. Und jeder KI-Text wird kontrolliert, weil die KI bei der Vereinsgeschichte schon ordentlich danebengelegen ist. Manuela und Sepp diskutieren offen, ob perfekte Automatisierung auf Dauer nicht genau das kostet, wovon ein Verein lebt. ÜBER DEN PODCAST Mind/Machine ist der Podcast über künstliche Intelligenz und Menschen. Manuela Machner ist KI-Beraterin, Keynote-Speakerin und Trainerin aus Leoben. Eliot Mannoia ist digitaler Psychologe und bringt in jede Folge die Frage ein, was eine Neuerung mit den Menschen macht, die sie nutzen. LINKS Alle Folgen: https://www.mind-machine.at Diese Folge auf Spotify: https://open.spotify.com/episode/3wFR... Manuela Machner: https://www.kinet.ai Eliot Mannoia: https://www.brandkarma.at Kiwanis Österreich: https://www.kiwanis.at