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Cold Case Kerstin Lee Langley: Pressekonferenz

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Cold Case Kerstin Lee Langley: Pressekonferenz

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Fast zwei Jahrzehnte nach dem spurlosen Verschwinden von Kerstin Lee Langley haben die Kriminalpolizei Regensburg, die Staatsanwaltschaft Regensburg und das Polizeipräsidium Oberpfalz am Montag (19.10.2026) in einer gemeinsamen Pressekonferenz einen wesentlichen Ermittlungserfolg in dem langjährigen Cold Case bekanntgegeben. Die Frau war im Sommer 2007 von ihrem Bruder bei der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg als vermisst gemeldet worden, doch damalige Ermittlungen an ihrem Wohnort lieferten zunächst keinerlei Hinweise auf ein Gewaltverbrechen. Nachdem das Verfahren im Jahr 2013 trotz zwischenzeitlicher Spuren mangels hinreichender Indizien vorläufig eingestellt worden war, brachte auch eine erneute Ausstrahlung bei „Aktenzeichen XY“ im Sommer 2024 keinen Durchbruch. Die entscheidende Wende folgte schließlich im August 2026, als eine tatverdächtige Frau im Beisein ihres Pflichtverteidigers ein umfassendes Geständnis ablegte. Sie habe mit der Belastung der Tat nicht mehr leben können, so die Ermittler. Die Beschuldigte schilderte das Geschehen detailliert und führte die Ermittler der neu eingerichteten Ermittlungskommission „EK Kerstin“ zu Leichenablageorten in Sulzbach-Rosenberg sowie im oberpfälzischen Kadenzhofen. Bei den daraufhin eingeleiteten Grabungsarbeiten stießen die Einsatzkräfte rund 500 Meter entfernt von einer früheren Suchstelle tatsächlich auf sechs menschliche Knochen. Erste DNA-Untersuchungen ergaben inzwischen, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die sterblichen Überreste von Kerstin Lee Langley handelt. Wie der Leitende Kriminaldirektor Robert Fuchs erklärte, richten sich die Ermittlungen nun gegen insgesamt drei Tatverdächtige, einer von ihnen ist bereits 2024 verstorben. Gegen einen 66-jährigen Mann wurde Haftbefehl wegen gemeinschaftlichen Totschlags erlassen, er sitzt in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl gegen die geständige 56-Jährige wurde außer Vollzug gesetzt. Ihre Aussagen erwiesen sich aus Sicht der Kriminalpolizei bislang als glaubhaft. „Für uns als Kriminalpolizei hat sich alles, was uns die Zeugin dieses Mal gesagt hat, bislang als wahr herausgestellt“, so Fuchs. Auch Oberstaatsanwalt Thomas Rauscher betonte die Bedeutung des Geständnisses: „Ohne das Geständnis säßen wir heute nicht hier.“ Die Ermittlungen der Regensburger Kriminalpolizei laufen derzeit auf Hochtouren, um die weiteren Details des Geständnisses lückenlos zu verifizieren und das Verbrechen nach fast zwanzig Jahren juristisch aufzuarbeiten. #news #news5 #coldcase #kerstinleelangley #regensburg #polizei #praessekonferenz