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Im Werk Ingolstadt: Hier baute Deutschland seinen eigenen Jeep

Investigación Antigua

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Im Werk Ingolstadt: Hier baute Deutschland seinen eigenen Jeep

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Am Feuerwehrschuppen stand ein grüner DKW Munga: Dreizylinder-Zweitaktmotor, Plane statt Dach, blauer Rauch im Auspuff. Dieses Video erzählt, was aus dem Geländewagen der frühen Bundeswehr wurde und warum die drei Buchstaben DKW heute neben der Maschine fehlen, obwohl die Hallen in Ingolstadt nie stillstanden. Es geht um eine Marke, die verschwand, ohne dass ein Werk geschlossen wurde. Wie aus der sperrigen Abkürzung "Mehrzweck-Universal-Geländewagen mit Allradantrieb" 1962 der Name MUNGA wurde — und warum sich die Form leichter einprägte als jede offizielle Bezeichnung. Warum Auto Union ab 1953 einen eigenen leichten Geländewagen entwickelte und Ende 1956 den DKW F 91/4 vorstellte, obwohl der Jeep das Prinzip längst bewiesen hatte. Der Munga bei Bundeswehr, Bundesgrenzschutz und Technischem Hilfswerk, auf Bauernhöfen und bei Freiwilligen Feuerwehren: vier, sechs und acht Sitzplätze, ab 1962 die Langversion mit acht Sitzen, ab 1957 die zivile Pick-up-Version. Der Blick nach Toledo: Willys-Overland war 1912 nach Ford der zweitgrößte Autohersteller der USA, Red Hausman nannte das Fahrzeug im Februar 1941 auf den Stufen des Kapitols öffentlich "Jeep", und Delmar "Barney" Roos musste schon 1938 einen Motor auf 60 PS und 150 Stunden Dauerlauf bringen. Was im Dezember 1968 mit den letzten DKW-Fahrzeugen geschah, wer über das Emblem auf der Haube entschied und warum Größe eine Marke nicht schützt — der Rest steht im Video.