200.000 Mann eingeschlossen – warum befahl Manstein den Ausbruch ausgerechnet nach Westen
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200.000 Mann eingeschlossen – warum befahl Manstein den Ausbruch ausgerechnet nach Westen
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Ende März 1944 war die deutsche 1. Panzerarmee unter Generaloberst Hans-Valentin Hube mit rund 200.000 Mann in der Westukraine eingeschlossen. Der scheinbar naheliegende Ausweg führte nach Süden über den Dnister. Hube bevorzugte genau diese Richtung. Doch Erich von Manstein befahl das Gegenteil: Die Armee sollte nach Westen ausbrechen – mitten durch den Raum, in dem sowjetische Panzerverbände bereits tief vorgestoßen waren.
Damit begann der sogenannte „wandernde Kessel“. Während Panzerdivisionen an der Spitze neue Straßen und Flussübergänge freikämpften, hielten Infanterieverbände im Osten und Norden den sowjetischen Druck zurück. Dazwischen bewegten sich Verwundete, Versorgung und zehntausende Soldaten durch Schnee, Schlamm und überfüllte Straßen. Dieses Video zeigt, warum der längere und scheinbar gefährlichere Weg nach Westen für Manstein die bessere operative Chance war – und wie Hube seine Armee aus der Einschließung führte, dabei aber einen großen Teil ihrer schweren Ausrüstung verlor.
Robert Forczyk – The Kamenets-Podolsky Pocket 1944: Encirclement of Hube’s 1st Panzer Army;
Karl-Heinz Frieser u. a. – Das Deutsche Reich und der Zweite Weltkrieg, Band 8: Die Ostfront 1943/44;
Erich von Manstein – Verlorene Siege;
Kriegstagebücher und Lageberichte der 1. Panzerarmee, der Heeresgruppe Süd sowie der beteiligten Korps;
sowjetische Operationsberichte der 1. Ukrainischen Front zu den Märzkämpfen 1944.
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