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Christvesper im Kölner Dom am 24.12.2025

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Christvesper im Kölner Dom am 24.12.2025

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DOMRADIO.DE übertrug an Heiligabend um 16:30 Uhr die Christvesper im Kölner Dom mit Domdechant Robert Kleine. Die Orgel spielte Matthias Wand. Die Christvesper am Nachmittag des heiligen Abend ist ein Wortgottesdienst, der auf das Hochfest der Geburt des Herrn einstimmt und sich in besonderer Weise an Familien richtet. Die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium wird in mehreren Abschnitten gelesen und dazu adventliche und weihnachtliche Lieder gesungen. Domdechant Monsignore Robert Kleine sprach in seiner Predigt über die Bedeutung der Geburt Jesu für die Welt und für jeden Einzelnen. Der Messias, so erklärte er, sei kein König mit Krone, sondern ein Gesalbter – ein "Christus" – der ganz anders in die Welt kommt, als erwartet: nicht in einem Palast, sondern in einem Stall, nicht mit Macht, sondern in Verletzlichkeit. Jesus, so Kleine, bleibe nicht das Kind in der Krippe. Als Erwachsener wende er sich denen zu, die am Rand stehen, und verkünde durch Worte und Taten die Liebe Gottes. Seine Botschaft vom Frieden drücke sich nicht nur in Worten wie "Der Friede sei mit euch" aus, sondern auch in konkreten Handlungsaufforderungen wie "Liebt einander, wie ich euch geliebt habe" oder "Was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen". Domdechant Kleine betonte, dass diese Botschaft nicht abstrakt bleibe. Vielmehr könne jeder Mensch – gerade in Zeiten von Dunkelheit, Leid und globalen Krisen – ein kleines Licht sein, das weiterstrahlt. Die Geburt Jesu sei ein Zeichen dafür, dass Gott die Welt nicht sich selbst überlässt, sondern in ihr gegenwärtig ist – auch heute. Deshalb, so der Appell des Predigers, solle man im Kleinen anfangen: lieben, danken, loben, vergeben. So werde das Weihnachtslicht weitergetragen, auch in das neue Jahr hinein. Besonders richtete Kleine sich an die Kinder im Dom. Er erinnert an die Engel, die den Hirten die Geburt Jesu verkünden, und ermutigt dazu, wie sie Boten des Friedens zu sein. Abschließend verweist er auf die Bedeutung der Weihnachtskerzen: Sie seien ein Zeichen dafür, dass auch ein kleines Licht die Dunkelheit erhellen kann – und jeder Mensch dazu beitragen könne, diese Welt heller zu machen.