Ich möchte dabei sein, brauche aber einen Ausweg – Autismus bei Treffen und Feiern
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Ich möchte dabei sein, brauche aber einen Ausweg – Autismus bei Treffen und Feiern
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Du freust dich auf einen Geburtstag, ein Treffen mit Freunden oder eine Familienfeier. Du möchtest dabei sein, lachen, Gespräche führen und eine schöne Zeit verbringen. Doch schon vorher beschäftigt dich eine Frage: Was mache ich, wenn es mir zu viel wird und ich gehen möchte?
Für manche autistische Menschen kann genau diese Unsicherheit dazu führen, dass selbst schöne Veranstaltungen zur Belastung werden.
In dieser Folge von Autismus-Ratgeber.de sprechen wir darüber, warum der Wunsch nach Gemeinschaft und das Bedürfnis nach einer jederzeit möglichen Rückzugsmöglichkeit kein Widerspruch sind.
Warum kann allein das Wissen, jederzeit gehen zu dürfen, entlastend wirken? Weshalb bleiben manche Menschen länger, als ihnen guttut, nur um niemanden zu enttäuschen? Und warum wird ein früher Abschied so häufig als Ablehnung oder mangelndes Interesse missverstanden?
Wir beleuchten die Rolle von Reizüberflutung, Masking, sozialen Erwartungen und Schuldgefühlen. Anhand lebensnaher Beispiele aus Geburtstagsfeiern, Hochzeiten, Familienfesten und Freundschaften zeigen wir, wie belastend das Gefühl sein kann, in einer Situation festzustecken.
Außerdem sprechen wir über praktische Strategien: eigene Rückfahrmöglichkeiten, vereinbarte Abschiede, ruhige Rückzugsorte und die Freiheit, selbst über die Dauer einer Veranstaltung zu entscheiden.
Denn soziale Teilhabe bedeutet nicht, möglichst lange durchzuhalten. Es bedeutet, auf eine Weise dabei sein zu können, die zu den eigenen Bedürfnissen passt.
💙 Manchmal ermöglicht erst die Freiheit zu gehen, wirklich dabei zu sein.
🌐 Weitere Informationen und kostenlose Hilfsangebote: https://autismus-ratgeber.de
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