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Insektenmagnet Phacelia 💜 Dem Massensterben in der Insektenwelt entgegenwirken | Jeder Beitrag hilft

Pilz- und Gartenwelt

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Insektenmagnet Phacelia 💜 Dem Massensterben in der Insektenwelt entgegenwirken | Jeder Beitrag hilft

585 просмотров · 1 месяц назад
Pilz- und Gartenwelt
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Bienenfreund Phacelia in voller Blüte im Gemüsegarten 🌸 Viele Insekten tummeln sich zwischen den Blüten und nutzen diese als Quelle für Nektar und Pollen. Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Schwebfliegen und weitere Insekten sind zu beobachten 🍀 In einer Zeit, in der wir eines der größten Artensterben der Erdgeschichte erleben, ein kleiner aber dennoch wichtiger Beitrag zum Schutz der Insektenwelt ► Wir erleben ein Massensterben Das aktuelle Insektensterben ist eines der größten Massensterben der Erdgeschichte In vielen Regionen weltweit sind Insektenbestände sowie die Vielfalt der Insektenarten zurückgegangen Die sogenannte "Krefelder Studie" aus 2017 kam zu dem Ergebnis, dass in deutschen Naturschutzgebieten die Biomasse fliegender Insekten innerhalb von 30 Jahren um ca. 75 % geschrumpft ist Auch heute sind die Maßnahmen in Europa nicht ausreichend, um wirksam dem Insektensterben entgegen zu wirken Pestizide, Flächenversiegelung, Monokulturen, Lichtverschmutzung und weitere Faktoren tragen zu einem massivem Sterben in der Insektenwelt bei Blühflächen haben sich massiv verändert. Statt Artenvielfalt und magerer Böden erleben wir heute landwirtschaftlich intensiv genutzte Wiesen, die stark gedüngt werden und kaum Blühpflanzen sowie nahezu keine Artenvielfalt beherbergen. Düngen verdrängt viele wichtige Blühpflanzen und zerstört den Lebensraum der Pflanzen- und Insektenwelt. Dasselbe sehen wir auf Feldern und in den Fluren zwischen den Feldern ► Was können wir gegen das Insektensterben tun? Die Politik versagt, Lobby-Verbände verhindern Veränderung. Während die Glühwürmchen still und langsam verschwinden, führen Scheindiskussionen und Grünen-Bashing zu einer immer schlimmer werdenden Situation für die Insektenwelt. Deshalb liegt es an jedem Einzelnen, einen Beitrag zum Insektenschutz und zur Förderung der Artenvielfalt bzw. Biodiversität zu leisten. Ein naturnaher Garten muss dabei weder groß noch perfekt sein: heimische Blühpflanzen und Wildblumen schaffen Nahrung für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und andere Bestäuber. Besonders wertvoll ist ein möglichst vielfältiges Blütenangebot, das vom Frühjahr bis in den Herbst hinein Nektar und Pollen bereitstellt. Besonders wichtig sind zudem Wasserquellen. Hierzu reichen auch Topfuntersetzer, in die ihr Steine und Äste legt (damit die Insekten Lande- sowie Startplätze haben). ► Mein Beitrag Seit mehreren Jahren arbeite ich intensiv an dem Erhalt sowie der Aufwertung eines ungefähr 1 Hektar großen Biotops. Wildblumen, heimische Sträucher und Stauden sowie Totholz sind mein Fokus, während ich ganze Bereiche entbusche, große Haselnuss-Vegetationen zurückdränge und die Fläche ausmagere, um den Wildblumen die passenden Bedingungen zu schaffen. Hierzu wird es in den nächsten Jahren ein ausführliches Video geben. Daneben gehe ich auch im Garten dazu über, den Insekten mehr Raum und Nahrungsangebot einzuräumen. Phacelia, Rotklee, Disteln und weitere Blühpflanzen halten Einzug in meine Gemüsebeete. Darüber hinaus wachsen in meiner Rasenfläche viele verschiedene heimische Blühpflanzen, von Kartäusernelke über Schafgarbe und Arnika bis hin zu Kriechendem Gunsel ist eine große Vielfalt an Blühpflanzen vertreten, um ein permanentes Blütenangebot zu schaffen. ► Auch die lokale Politik versagt Während ich versuche, meinen Biotopbereich bestmöglichst zu fördern, wurde der an unser Biotop angrenzende Bereich vom Vorsitzenden unserer Verwaltungsgemeinschaft erworben. Hierbei handelt es sich ebenfalls um ein gesetzlich geschütztes kartiertes Halbtrockenrasen-Biotop (es ist, wie unser Biotop, Teil einer größeren kartierten Fläche). In diesem vom Vorsitzenden erworbenen Biotopbereich befindet sich eine alte Hütte. Sie wird nun zu einer Partyhütte für seinen Stammtisch umfunktioniert. Bei der Anlieferung seines Materials für die Sanierung wurde ungefragt unser Biotop befahren und verdichtet. Durch verschiedene Fahrtwege im Bereich des Biotops mit der Hütte wurde ein seltener Diptambestand geplättet. In einem anderen Zufahrtsbereich erfolgte das Plätten und zerstören eines artenreichen Halbtrockenrasen-Bereichs, der zuvor von der Unteren Naturschutzbehörde als besonders schützenswert eingestuft wurde. Und dennoch sehen sowohl die Untere Naturschutzbehörde als auch die Bau-Aufsichtsbehörde tatenlos zu und ignorieren meine Anfragen zu Stellungnahmen stellenweise über Jahre. Über diese Entwicklungen wird in den nächsten Jahren ebenfalls ein Video folgen. In meinen Augen ist es ein Skandal! #phacelia #insekten #bienenliebe