Strand
BLUTRUFER
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Strand
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BLUTRUFER
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#music
#musik
#rap
#pop
#leben
#gleichgewicht
(Strophe 1)
Die Stadt hetzt an mir vorbei, als wär Stillstand schon Versagen,
tausend Stimmen in den Schädel, doch ich hör mich selbst kaum etwas sagen.
Jeder jagt nach fremden Zielen, die ihm irgendwer verspricht,
während Tage von mir sterben, nur damit mein Terminplan nicht zerbricht.
Ich trag Lasten unter Rippen, die kein Außenstehender kennt,
ganze Nächte voller Fragen, bis der nächste Morgen brennt.
Also geh ich dorthin zurück, wo kein Blick mich definiert,
wo der Wind durch meine Haare fährt und das Meer mit mir diskutiert.
(Refrain)
Ich geh zurück an den Strand, wenn mir alles zu viel wird,
wenn die Welt immer schneller und mein Innerstes still wird.
Hier muss ich nichts beweisen, nichts erklären, nichts sein,
nur das Rauschen in den Wellen und für einen Moment allein.
Ich komm zurück an den Strand, wenn ich mich selbst verlier,
zwischen Salz, Wind und Gedanken führt kein Weg vorbei an mir.
Vielleicht liegt dieser Ort nicht irgendwo draußen am Rand,
vielleicht trag ich ihn in mir und nenn ihn einfach Strand.
(Strophe 2)
Die Flut spült alte Namen aus den Rillen meiner Haut,
nimmt Erinnerungen mit, die man viel zu lange anstaut.
Was ich krampfhaft festgehalten hab, zerfällt zwischen den Fingern,
manche Dinge werden leichter, wenn wir aufhören, sie zu erzwingen.
Ich brauch hier keine Antwort, keine Richtung, keinen Plan,
keine Stimme, die mir sagt, wer ich irgendwann mal war.
Hier darf Zweifel Zweifel bleiben, ohne Sinn und ohne Zweck,
und die Leere darf mich ansehen, ohne dass ich vor ihr wegrenn.
(Refrain)
Ich geh zurück an den Strand, wenn mir alles zu viel wird,
wenn die Welt immer schneller und mein Innerstes still wird.
Hier muss ich nichts beweisen, nichts erklären, nichts sein,
nur das Rauschen in den Wellen und für einen Moment allein.
Ich komm zurück an den Strand, wenn ich mich selbst verlier,
zwischen Salz, Wind und Gedanken führt kein Weg vorbei an mir.
Vielleicht liegt dieser Ort nicht irgendwo draußen am Rand,
vielleicht trag ich ihn in mir und nenn ihn einfach Strand.
(Strophe 3)
Vielleicht ist Leben Ebbe, vielleicht ist Leben Flut,
manchmal nimmt es dir den Boden, manchmal findest du neuen Mut.
Wir verschlucken fremde Stimmen, bis sie klingen wie die eigenen,
bauen Mauern aus Erwartungen und wundern uns, warum wir schweigen.
Doch hier draußen wird es leiser, jeder Wellenschlag zählt Zeit,
und ich merk, ich muss nicht heilen, nur weil irgendwer das meint.
Wenn ich später wieder gehe, nimmt die Welt mich wieder ein,
doch ich weiß jetzt, wo ich hin muss, wenn ich selbst nicht mehr bei mir bin.
(Refrain)
Ich geh zurück an den Strand, wenn mir alles zu viel wird,
wenn die Welt immer schneller und mein Innerstes still wird.
Hier muss ich nichts beweisen, nichts erklären, nichts sein,
nur das Rauschen in den Wellen und für einen Moment allein.
Ich komm zurück an den Strand, wenn ich mich selbst verlier,
zwischen Salz, Wind und Gedanken führt kein Weg vorbei an mir.
Vielleicht liegt dieser Ort nicht irgendwo draußen am Rand,
vielleicht trag ich ihn in mir und nenn ihn einfach Strand.
©️ALLE RECHTE DES TEXTES LIEGEN BEIM INHABER DES KANALS BLUTRUFER