Kommandantur-Spieß sagt im Auschwitzprozess aus | Detlef Nebbe | Originalton
Stimmen des Auschwitzprozesses
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Kommandantur-Spieß sagt im Auschwitzprozess aus | Detlef Nebbe | Originalton
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Diese Originaltonaufnahme stammt aus dem Frankfurter Auschwitzprozess (1963–1965). Am 14. September 1964 wurde Detlef Nebbe am 89. Verhandlungstag vor dem Landgericht Frankfurt am Main als Zeuge vernommen.
Detlef Nebbe war bereits 1933 der Allgemeinen SS beigetreten und wurde nach Kriegsbeginn zur Waffen-SS eingezogen. Im Konzentrationslager Auschwitz war er als Stabsscharführer bei der Kommandantur eingesetzt.
In seiner Aussage berichtete Nebbe über Abläufe innerhalb der Lagerkommandantur. Er schilderte, wie die zuständigen Stellen über das Eintreffen von Häftlingstransporten informiert wurden und wie Informationen zwischen Kommandantur, Schutzhaftlager und Wachbataillon weitergegeben wurden.
Außerdem wurde er zu seiner Kenntnis über Vorgänge im Lager, zu Erschießungen von Häftlingen und zu den damaligen Verantwortlichkeiten befragt. Nebbe erklärte, dass er von Vergasungen erst nachträglich erfahren habe und bestimmte Vorgänge nicht selbst beobachtet habe.
Seine Vernehmung dokumentiert die Aussagen eines ehemaligen SS-Angehörigen über die organisatorischen Abläufe und die Informationswege innerhalb der Lagerkommandantur von Auschwitz.
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Hinweise:
Dieses Video dient ausschließlich der historischen Dokumentation, Erinnerung und Bildungsarbeit.
Die eingeblendeten Bilder sind symbolische Darstellungen und keine Originalaufnahmen der Prozessbeteiligten.
Quelle der Tonaufnahme:
Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
HHStAW – Bestand 461 Nr. 41042 (geschnittene Version)
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Dieses Video wurde zu Dokumentations- und Erinnerungszwecken veröffentlicht.
Aus Respekt vor den Opfern sowie zur Wahrung eines würdevollen Gedenkens sind die Kommentare deaktiviert. Die Erinnerung an Auschwitz soll Raum für Stille, Nachdenken und historisches Bewusstsein schaffen.