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PEITING (WM), Pfarrkirche St. Michael - Vollgeläut

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PEITING (WM), Pfarrkirche St. Michael - Vollgeläut

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Tonfolge: cis¹-e¹-fis¹-a¹-h¹-cis² Die zweitgrößte Glocke ist historisch und stammt von Regnault (Dinkelsbühl) aus dem Jahr 1805. Die Glocken 1, 3 und 4 wurden 1949, Nr. 5 im Jahr 1950 bei Gugg in Straubing gegossen. Seit 2024 ergänzt im Zuge einer umfassenden Geläutesanierung die kleinste Glocke, gegossen bei Grassmayr in Innsbruck, das Peitinger Geläut zum Idealsextett. - - Die Marktgemeinde Peiting befindet sich im Westen des Landkreises Weilheim-Schongau. Bereits im 11. Jahrhundert gibt es eine Kirche in Peiting. Aus dieser Zeit haben sich Bauteile im unteren Bereich des Turmes und Säulen unter der Altarmensa erhalten. Am 28. August 1194 schenkte Herzog Conrad von Schwaben die Kirche in Peiting dem Kloster Steingaden. Der außen verputzte Saalbau mit vier Jochen im Langhaus und mit einem stark eingezogenen Polygonalchor ist auf Resten mittelalterlicher und neuzeitlicher Vorgängerbauten errichtet. Der Chor ist im Kern spätgotisch. Er hat 2 Joche und einen dreiseitigen Abschluss. Das erste Joch ist beidseitig ähnlich einem Querschiff bis kurz über die Langhauswände verbreitert worden. Das Langhaus wurde erneuert von Anton Baumgartner 1783/85 und 1855/56 nach Westen bis zum Kirchturm verlängert. Im Osten ist eine zweigeschossige Sakristei angefügt. Die Fenster sind als Rundbogenfenster mit klarem Glas eingebaut. Der quadratische steinsichtige Turm aus Tuffstein stammt im unteren Bereich aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts. Unterhalb der Traufe sind auf der Süd-, Ost- und Nordseite Triforien-Fenster vorhanden. Darunter sind drei Skelett-Zifferblätter angebracht, die seit 1965 durch ein elektrisches Turmuhrwerk angetrieben werden. Dieses ersetzte ein geschmiedetes mechanisches Turmuhrwerk von Johann Mannhardt aus dem Jahr 1827, am Ort seit 1837, welches die Zeit auf drei gemalte quadratische Zifferblätter anzeigte. Das alte Uhrwerk ist im Klösterle-Museum zu besichtigen. Unter dem Chor befindet sich eine romanische Krypta mit einer Länge von 9 m, Breite 8,20 m und Höhe von 2,90 m. Das Kreuzgewölbe wird von vier einfachen Säulen getragen. Diese wurde zuletzt als Kriegergedächtnisstätte für die Toten und Vermissten beider Weltkriege genutzt. Wegen der nur sporadischen Zugänglichkeit der Krypta wurden die Namenstafeln der Toten und Vermissten 2012 neben dem Kriegerdenkmal unweit der Kirche auf dem Hauptplatz angebracht. Das ursprünglich romanische Gotteshaus wurde im 14. Jahrhundert gotisch umgestaltet. Zwischen 1732 und 1735 wurde die Kirche im Stil des Rokoko durch Stuck und Ausmalung verändert. (Quelle: www.wikipedia.de) - - Fotos und Tonaufnahme: unteroktav