Chororgelvorstellung Orgelbau Kreienbrink St. Hippolytus Gelsenkirchen-Horst
Salicional 2000
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Chororgelvorstellung Orgelbau Kreienbrink St. Hippolytus Gelsenkirchen-Horst
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Baujahr: 1972
Mechanische Spiel- und Registertraktur
Kreienbrink Osnabrück 9/I+P
Disposition:
Prinzipal 8´
Oktave 4´
Oktave 2 ´
Mixtur 4 fach
Trompete ´ (in Bass und Diskant geteilt)
Gedackt 8´
Rohrflöte 4´
Nasard 2 2/3´
Pedal
Subass16´
Spielhilfen: Pedalkoppel/Manual
Geschichte zur Kirche
Die katholische Pfarrkirche St. Hippolytus ist ein denkmalgeschütztes, neugotisches Kirchengebäude in Gelsenkirchen Horst.
Sie befindet sich in der Essener Straße 11, 45899 Gelsenkirchen.
Das Baujahr ist 1896-1899.
Das Kirchengebäude ist seit 15.12.1992 in der Denkmalliste eingetragen.
Architekt ist Bernhard Hertel aus Münster.
Patrozinium (Es ist der liturgische Gedenktag des jeweiligen Schutzheiligen (meist sein Todestag oder der Tag, an dem Reliquien in der Kirche an kamen).Die Gemeinde feiert dieses Fest oft mit einem besonderen Gottesdienst, einer Prozession oder einem Gemeindefest.)
Der Text der Urkunde, die 1897 in den Grundstein der Horster Kirche eingemauert wurde, beginnt mit den Worten : "In honorem Sancti Hippolyti martyris" ("Zu Ehren des heiligen Märtyrers Hippolytus"). Hippolyt von Rom, ein römischer Kirchenvater des 3. Jahrhunderts, wird in Deutschland in nur sehr wenigen Gemeinden als Patron verehrt.
Geschichte und Architektur
Durch die nach dem Abteufen der Zeche Nordstern einsetzende Industrialisierung verzehnfachte sich die Horster Bevölkerung in der Zeit zwischen 1850 und 1890, was den Neubau einer größeren Pfarrkirche erforderlich machte. Der diesbezügliche Beschluss wurde bereits 1892 gefasst. Vier Jahre später begannen die Vorarbeiten auf dem von der Familie Fürstenberg geschenkten Grundstück, 1897 wurde der Grundstein gelegt.
Bernhard Hertel hat in der Umgebung auch die Kirchen St. Urbanus im damals noch selbstständigen Buer (1893), St. Pankratius (Oberhausen-Osterfeld) im ebenfalls noch selbstständigen Osterfeld (1896) und St. Lamberti in Gladbeck (1899) entworfen.)
Am 9. August 1898 wurde die heutige Kirche mit 650 Sitz- und 350 Stehplätzen vom Bischof von Münster, Hermann Jakob Dingelstad, konsekriert (feierlich geweiht oder oder geheiligt). Die Baukosten beliefen sich ohne Turm auf 188.000 Mark.
Die dreischiffige neugotische Hallenkirche besteht aus vier Langhausjochen (Mit vier Langhausjochen ist, dass das Hauptschiff einer Kirche durch die Pfeiler und das Gewölbe in vier hintereinanderliegende Abschnitte unterteilt ist.), einem Querhaus und einem 5/8-Hauptchor mit einem Vorjoch. Die Querhausköpfe sind dreiseitig geschlossen. Je vier Walmdächer decken als Satteldach die Seitenschiffe.
Eine grundlegende Umgestaltung und Renovierung wurde von 1961 bis 1965 durch die Münsteraner Architekten Max von Hausen und Ortwin Rave unter Beteiligung des Künstlers Heinrich Gerhard Bücker durchgeführt. Der bisherige Hochaltar an der hinteren Kirchenwand wurde entfernt und unterhalb der Vierung durch einen neuen auf einer kreisrunden Vierstufenanlage aus Anröchter Dolomit ersetzt (Anlass für diesen radikalen Umbau war die Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils. Darin war der Charakter der Heiligen Messe als gemeinsames Mahl betont worden, bei dem die Gemeinde sich um den Altartisch versammelt). Die Kanzel und die steinerne Kommunionbank wurden abgebrochen, eine Reihe von Heiligenfiguren aus der Kirche geräumt und die Nebeneingänge rechts und links vom Hauptportal zugemauert.
Eine in der damaligen Zeit recht ungewöhnliche architektonische Maßnahme bestand in der Tieferlegung des Chorraums um mehr als einen Meter. Der auf diese Weise von der restlichen Kirche abgetrennte Raum sollte als "Werktagskirche" dienen und bei feierlichen Hochämtern dem Kirchenchor Platz bieten. Deshalb wurde hier eine zusätzliche Chororgel aufgestellt.
Der ursprünglich mit Schiefer, seit 1971 mit Kupfer gedeckte, 75 m hohe Turm steht über der Eingangshalle. Er ist reich gegliedert. Die vier Ecktürmchen tragen ausgewogene Spitzhelme. Im Turm hängen vier Glocken, die 1948 vom Bochumer Verein gegossen worden sind (die Vorkriegsglocken mussten wegen des im Krieg herrschenden Erzmangels abgeliefert werden und sind vermutlich zur Waffenproduktion eingeschmolzen worden). Die Glocken haben Durchmesser von 2270 mm, 1910 mm, 1700 mm und 1430 mm. Die Tonfolge ist a° - c' - d' - f'.
Der Chor ist mit einem Dachreiter bekrönt.
Quelle: https://www.gelsenkirchener-geschichten.de...
Das ist der andere Kanal wo ich am Schlagzeug mitwirke.
@liebfrauenstelisabethmusik3143