Gardasee - der Süden: Sirmione, Lazise, Torri del Benaco, Peschiera del Garda.
Holger Bareiss
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Der Gardasee (Lago di Garda oder Benaco) ist der größte See Italiens. Sein antiker Name lautete Lacus benacus. Der Name soll von einer alten Gottheit namens Benacus abstammen. Der Gardasee wurde in der vergangenen Eiszeit durch einen Seitenast des Etschgletschers geformt, dessen Spuren noch verfolgt werden können, z. B. durch die Endmoränen um das Südufer.
Sirmione hat eine lange Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Die Stadt war ein wichtiger Handelsposten und ein beliebter Kurort für römische Adlige. Highlights von Sirmione sind die Scaligerburg (Castello Scaligero), die im 13. Jahrhundert erbaut wurde, die Altstadt und die Grotten des Catull.
Lazise bietet eine einzigartige Mischung aus mittelalterlicher Altstadt, historischen Bauwerken, Stränden und Freizeitparks. Historische Sehenswürdigkeiten sind u.a. die imposante Scaligerburg aus dem 13. Jahrhundert und die vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer mit dem Haupttor Porta San Zeno.
Torri del Benaco gilt als eines der Highlights am Ostufer des Gardasees. Es bietet auch eine Skaligerburg, hat einen romantischen kleinen Hafen, verwinkelte Gassen in der historischen Altstadt sowie eine schöne Uferpromenade direkt am See.
Die Festung Peschiera del Garda ist die größte historische Militäranlage am Gardasee, die erst die Venezianer und später die Österreicher rund um die Stadt bauten. Seit 2017 ist die Festung Teil der Unesco Welterbestätte. Die Hauptsehenswürdigkeit ist die Brücke „Ponte dei Voltoni“. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und bietet eine wunderbare Aussicht über den Canale di mezzo.