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Der SÜDSCHWARZWALD verbirgt etwas, worüber niemand spricht

Unter Deutschlands Oberfläche

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Der SÜDSCHWARZWALD verbirgt etwas, worüber niemand spricht

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Unter Deutschlands Oberfläche
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Südschwarzwald, im zwölften Jahrhundert — unter den dichten Fichtenwäldern und sanften Kuppen des Münstertals und des Schauinslands erstreckt sich ein labyrinthisches Netz aus über einhundert Kilometern historischen Bergbaustollen. Wie konnte eines der ältesten und bedeutendsten Bergbaugebiete des süddeutschen Raumes unter einer scheinbar unberührten Natur so vollständig aus dem Bewusstsein der Menschen verschwinden? Über Jahrhunderte hinweg prägten der Abbau von Silber und Blei, vorderösterreichische Bergleute und tief in den Fels getriebene Erbstollen diese Region, deren wahre Ausdehnung erst durch moderne Laserscans und historische Risse sichtbar wurde. Heute zeugen nicht nur die touristischen Schaubergwerke, sondern auch schwermetallbelastete Böden und behördliche Gefährdungsatlanten von diesem tiefgreifenden industriellen Erbe. Welche unsichtbaren Risiken schlummern bis heute in den alten Schächten, und wie verändert sich der Blick auf eine scheinbar unberührte Mittelgebirgslandschaft, wenn man den Boden unter sich neu betrachtet? Welche geologische Besonderheit oder welche alte Grube in Ihrer eigenen Region fanden Sie schon immer merkwürdig? Schreiben Sie es in die Kommentare. Südschwarzwald, Münstertal, Schauinsland, Bergbau, Geschichte, Geologie, historische Stollen, Schwermetalle, Altlasten, Schwarzwald