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KONKRET «Stein zu Stein» Keramische Lösung zur Fassadensanierung

Schweizer Baumuster-Centrale Zürich

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KONKRET «Stein zu Stein» Keramische Lösung zur Fassadensanierung

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Referierende: Marina Pedrazzini, Lukas Bartke Architekt:in und Inhaber, Bartke Pedrazzini Architetti BSA Marvin King Architekt, Bauökonom und Dozent IGE, HSLU Roberto Cazzato Bauführer SBA, Kubrix AG Ein zentrales Thema beim Bauen im Bestand ist der Umgang mit der Bausubstanz unter heutigen energetischen Anforderungen. In Anbetracht ökologischer Ansprüche und mit dem Ziel der Systemtrennung sind vermehrt Alternativen zum Wärmedämmverbundsystem gefragt. Eine rein keramische Lösung bietet das Fassadensystem KISmurSan von Kubrix. Die bestehende Tragstruktur wird mit einer dämmenden Schale aus ungefüllten Grossblocksteinen ergänzt. Diese sind aus drei verschiedenen Lehmsorten, lokalen Sanden und feinem Sägemehl gefertigt. Unter hohem Druck wird das Gemisch stranggepresst, getrocknet und gebrannt. Durch ihr geringes Eigengewicht kommen die Wärmedämmsteine auch als Einsteinmauerwerk bei Aufstockungen zum Einsatz. Entwickelt wurde die mineralische Alternative in Zusammenarbeit mit der Hochschule Luzern im Rahmen des von Innosuisse geförderten Flagship-Projektes RENOWAVE. Marvin King erläutert am Anlass die Unterschiede zwischen einem Fassadensystem mit Aussenwärmedämmung und dem kapillaraktiven, diffusionsoffenen System KISmurSan. Bei der Casa Bandera in Minusio, einem denkmalgeschützten Haus aus Bruchstein, kam für das Architekturbüro Bartke Pedrazzini Architetti eine herkömmliche Wärmedämmung nicht infrage. Hingegen wurden die dicken Natursteinwände um eine aussenliegende Mauer aus Wärmedämmstein ergänzt. Marina Pedrazzini und Lukas Bartke führten durch das Projekt und die Beweggründe, eine mineralische Dämmung zu wählen. Zusammen mit Roberto Cazzato von Kubrix gaben sie Einblick in die Umsetzung.