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Die spektakulärste Schlucht Europas? Grandiose Wanderung bis ans Meer

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Die spektakulärste Schlucht Europas? Grandiose Wanderung bis ans Meer

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Mitten in den Weißen Bergen von Kreta wartet mit der Samaria-Schlucht eine der spektakulärsten Landschaften Europas. Wir nehmen euch mit auf eine 17 km lange Wanderung, die uns bis ans Mittelmeer führt. *Anzeige ▶ Wir haben unsere neue Insta360 X6 Kamera im Einsatz. Dank der verbesserten Sensoren macht die Kamera auch bei Dunkelheit deutlich bessere Aufnahmen. Außerdem ist sie noch kompakter und leichter als das Vorgängermodell. Und wer keine Lust auf stundenlange Nachbearbeitung hat, kann sich die Clips sogar per KI automatisch schneiden lassen. Hier geht's direkt zur Bestellung: https://marlenesleben.homeoftravel.de... ▶ Die Tour zum Nachgehen findest du in unserer HOME of TRAVEL App! Jetzt kostenlos herunterladen! App Store & Google Play: https://homeoftravel.sng.link/Dfe3r/i... Unser Tag beginnt mit der Fahrt hinein in die Lefka Ori, die Weißen Berge von Kreta. Schon unterwegs wird schnell klar, dass die Landschaft hier kaum noch etwas mit dem klassischen Bild einer Mittelmeerinsel zu tun hat. Statt Sandstrand und Palmen sehen wir schroffe Felsen, steile Berghänge und immer wieder Ziegen mitten auf der Straße. Am Ausgangspunkt angekommen, blicken wir tief hinunter in die Schlucht. Vor uns liegen rund 17 Kilometer bis zum Meer. Das klingt zunächst nach einer ordentlichen Strecke, allerdings geht es auf dieser Wanderung größtenteils bergab. Unser Ziel liegt am anderen Ende der Samaria Schlucht an der Südküste Kretas. Von dort kommt man anschließend nur mit dem Boot wieder weg. Nach dem Ticketkauf starten wir direkt mit dem langen Abstieg. Der Weg ist gut angelegt und führt in zahlreichen Kurven immer weiter hinunter. An schwierigeren Stellen gibt es Geländer und Sicherungen. Trotzdem solltet ihr auf festes Schuhwerk achten und euch Zeit lassen. Schon auf den ersten Kilometern beeindruckt uns die Landschaft. Um uns herum ragen hohe Felswände auf und Pinien sorgen zumindest teilweise für Schatten. Gerade in der Sonne merkt man aber schnell, wie warm es hier werden kann. Sonnencreme und ausreichend Wasser gehören für mich deshalb unbedingt in den Rucksack. Gleichzeitig muss man im Nationalpark besonders vorsichtig mit Feuer umgehen. Die trockene Vegetation kann bei hohen Temperaturen schnell zum Problem werden. Rauchen sollte hier selbstverständlich tabu sein und falls ihr irgendwo Rauch oder Feuer entdeckt, solltet ihr das sofort melden. Nach den ersten Kilometern erreichen wir schließlich das Flussbett. Zu unserer Reisezeit ist es weitgehend trocken und wir können es problemlos immer wieder queren. Je nach Jahreszeit kann das natürlich ganz anders aussehen. Etwa zur Hälfte der Tour kommen wir zum verlassenen Dorf Samaria. Bis in die 1960er Jahre lebten hier tatsächlich noch Menschen. Nachdem die Region zum Nationalpark erklärt wurde, wurde die ehemalige Siedlung aufgegeben. Heute stehen noch zahlreiche alte Gebäude zwischen den Bergen und man kann sich zumindest ein bisschen vorstellen, wie abgeschieden das Leben hier früher gewesen sein muss. Wir nutzen die Pause für einen kurzen Stopp und bekommen dabei sogar Gesellschaft von einem Steinbock. Danach geht es weiter, denn der spannendste Abschnitt liegt noch vor uns. Je tiefer wir in die Samaria Schlucht hineinkommen, desto beeindruckender wird die Landschaft. Die Felswände rücken immer näher zusammen und wir erkennen deutlich die verschiedenen Gesteinsschichten. Dann erreichen wir schließlich das Highlight der Wanderung, die sogenannte Eiserne Pforte. Hier stehen die Felswände an der engsten Stelle nur noch etwa drei Meter auseinander. Zum Vergleich: An anderen Stellen ist die Schlucht bis zu rund 150 Meter breit. Genau hier wird einem erst so richtig bewusst, wie gewaltig die Samaria Schlucht ist. Das einzige Problem ist inzwischen die Zeit. Wir haben uns unterwegs natürlich wieder deutlich länger aufgehalten als geplant und müssen plötzlich feststellen, dass uns nur noch ungefähr eine Stunde bleibt, um die letzte Fähre zu erreichen. Wenn wir die verpassen, wird es kompliziert, denn von unserem Zielort gibt es keine normale Straßenverbindung zurück. Also ziehen wir das Tempo noch einmal an. Und tatsächlich sehen wir irgendwann zwischen den Felsen endlich das Meer. Gerade noch rechtzeitig erreichen wir den Strand und damit das Ende unserer Wanderung. Nach rund 17 Kilometern stehen wir an der Südküste Kretas, direkt am Meer, mit Restaurants an der Promenade und der Fähre schon in Sichtweite. Wenn euch das Video gefallen hat, freue ich mich über einen Daumen nach oben und natürlich auch über ein Abo. Und falls ihr noch mehr Ausflugsziele und Outdoor Abenteuer auf Kreta entdecken möchtet, schaut euch gerne auch unsere weiteren Videos von der Insel an