Eugen Drewermann - Daseinsdeutung in antiken Mythen
Geist und Psyche
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Eugen Drewermann - Daseinsdeutung in antiken Mythen
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"Es wäre Prometheus der Vorläufer des Mannes aus Nazareth. Ein Ringen um die Vermenschlichung Gottes." E.D. Um die antiken Götter Prometheus, Zeus oder Sisyphos ging es in dem Vortrag, den der Theologe und Psychoanalytiker Eugen Drewermann im Dezember 2015 im gut besuchten Theater Bremen gehalten hat.
Darin spürte der bekannte Kirchenkritiker essenziellen Fragen des Lebens nach. Wie bewältigen wir unsere Ängste und wie meistern wir persönliche Schicksalsschläge? Die Veranstaltung knüpfte an das jüngste Buch Drewermanns "Grenzgänger. Rebellen, Frevler und Heroen in antiken Mythen“ an. Darin beschäftigt er sich mit der Frage: Was kann man von den antiken Göttern und Helden für das heutige Leben lernen und welche psychoanalytischen Hintergründe besitzen die Erzählungen? (nordwest radio, Dez. 2015)
Liebe, Leid und Tod – manchmal braucht es kaum mehr für ein gutes Theaterstück. Tatsächlich finden sich alle drei Zutaten aber nicht nur in Opern wie La traviata oder Der fliegende Holländer, bereits viele Sagen des klassischen Altertums von den Irrfahrten des Odysseus bis zum Liebesdrama um Orpheus und Eurydike bauen auf ihre Anziehungskraft. Eugen Drewermann, Deutschlands wohl bekanntester Theologe, führt in seinem Vortrag mit tiefenpsychologisch geschärftem Blick sicher durch die Enge zwischen Skylla und Charybdis und erschließt ein Verständnis der alten Texte, das uns heute das Leben erleichtern kann.