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Die Opelrennbahn von Rüsselsheim - Lost Place

Bea Glühwürmchen

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Die Opelrennbahn von Rüsselsheim - Lost Place

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Bea Glühwürmchen
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Ein kleiner morgendlicher "Glühwürmchen-Besuch" der Überreste der ehemaligen Opelrennbahn, die inzwischen von der Natur zurück erobert im Wald bei Rüsselsheim schlummernd als Lost Place gilt. Ich habe zwar offen gestanden mit Motorsport rein gar nichts am Hut, aber dachte mir einfach "Why Not" und war dann bei Vertiefung in die Materie aber doch ausreichend fasziniert um einen kleinen Film daraus zu machen. In der letzten Szene, hatte ich auch noch die Ehre der Rennspinne "Rocket Tekla" beim Start zu einer "Warm-Up-Runde" über die legendäre Bahn zu beobachten...🕊️ In den 20er-Jahren galt sie als schnellste Autorennbahn Europas, die Opelrennbahn am Südrand von Rüsselsheim. Heute bedeckt sie dichter Nadelwald, sie wurde ein „Lost Place“.  Bei seiner Einweihung 1920 war das Opel-Oval die erste Rennstrecke auf dem Kontinent, lange bevor der Nürburgring, die Berliner Avus oder der Hockenreimring ihren Betrieb aufnahmen. Die Strecke mit zwölf Metern breiter Fahrbahn und 32-Grad-Steilkurven erlaubte Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h. Auf dem Rüsselsheimer Rundkurs wurden Rennen für Fahr- und Motorräder genauso wie für Autos abgehalten. Zu ihren Glanzzeiten zog die Opel-Rennbahn bis zu 50.000 Zuschauer bei den Wettkämpfen an. Berühmte Rennfahrer wie Rudolf Caracciola gingen hier an den Start. Zugleich diente die Bahn auch als Teststrecke. Ein Highlight waren die Versuchsfahrten Fritz von Opels im raketengetriebenen RAK 1 im April 1928.