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Aljosha Muttardi über Verschwörungsgläubige: „Ich habe Drohungen bekommen“ I CALLSPIRACY

Bundeszentrale für politische Bildung / bpb

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Aljosha Muttardi über Verschwörungsgläubige: „Ich habe Drohungen bekommen“ I CALLSPIRACY

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Bundeszentrale für politische Bildung / bpb
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Aljosha Muttardi, YouTuber (Vegan ist ungesund) und Mitglied der Fab5 von Queer Eye berichtet von persönlichen Erfahrungen, von Drohungen durch Attila Hildmann und seiner Zeit als Arzt auf einer Corona-Station: “Ich habe Drohungen bekommen von Leuten, die sagen, sie klagen mich an, da mir meine Approbation als Arzt entzogen werden sollte. Ich würde Menschenleben gefährden, indem ich diese Impfung promote.” Er fragt sich, wie man am besten mit Verschwörungsgläubigen reden kann und wo die Grenze liegt zwischen legitimer und berechtigter Kritik an Verhältnissen wie z.B. dem Gesundheitssystem oder der Massentierhaltung. Wo beginnen eigentlich Verschwörungserzählungen? Disclaimer: Laut einer Studie der Konrad Adenauer Stiftung von 2020 halten 11% der deutschen Bevölkerung die Aussage, die Welt werde durch geheime Mächte gesteuert, für sicher richtig und sind damit überzeugte Anhänger/-innen von Verschwörungserzählungen. Ganze 30% der Bevölkerung halten sie immerhin für wahrscheinlich richtig oder sicher richtig. Quelle: Sie sind überall – Eine repräsentative Umfrage zu Verschwörungstheorien, Jochen Roose CALLSPIRACY richtet sich an deren Angehörige. Sie haben nachweislich den größten Einfluss auf Verschwörungsgläubige, wissen aber oft nicht, wie sie mit ihnen umgehen und ins Gespräch kommen sollen und leiden auch selbst stark unter der Situation. Austausch und Empathie sind daher für CALLSPIRACY zentral, Opferschutz aber gleichermaßen. Von Antisemitismus und Rassismus in Verschwörungserzählungen müssen wir uns als Gesellschaft klar abgrenzen. Denn die Bedrohung, der marginalisierte Gruppen dadurch ausgesetzt sind, wird in der Debatte oftmals vergessen. CALLSPIRACY wurde produziert von Turbokultur und unterstützt durch die Beratungsstelle “Veritas” (betrieben von cultures interactive). Produziert wurde das Format im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Moderation: Eva Schulz Berater: Tobias Meilicke Gast: Aljosha Muttardi Produzenten: Martin Danisch & David Hadda Executive Producer: Manuel Lorenz Regie & Schnitt: Clemens Beier Redaktion: Jenny Zimmermann (Redaktionsleitung), Eike Lennart Sell & Gülsha Adilji Fachliche Beratung: Tobias Meilicke & Niklas Vögeding Projektkoordination bpb: Cornelius Strobel Kamera: Xaver Neumann (DOP), Pascal Messmer Licht: Ludwig Schulz Ton & Musik: Johann Niegl Szenenbild: Sebastian Demuss & Tape Over (Robert König & Lamia Michna) Maskenbild: Margarita Rasbach Runnerin: Sabrina Khattab Postproduktion Social Media: Bart Josten Grafik: Lovis Lattke & Anna Luise Rother Fotos: Lisa Kempke Die Namen der Anrufenden wurden pseudonymisiert.