BMWs neuer KI-Kollege: Wenn im Einkauf aus Wochen Minuten werden
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BMWs neuer KI-Kollege: Wenn im Einkauf aus Wochen Minuten werden
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Was passiert, wenn die Nachfrage nach dem neuen BMW iX3 plötzlich stärker steigt als erwartet? Kann BMW kurzfristig mehr Fahrzeuge produzieren? Welche Lieferanten haben noch Kapazitäten – und zu welchen Kosten? Bislang dauert es mitunter Wochen, solche Fragen zu beantworten. Mit dem KI-Assistenten „Mr. Flexibility“ soll das künftig innerhalb weniger Minuten möglich sein.
BMW-Einkaufsvorstand Nicolai Martin verfolgt damit einen ambitionierten Plan: Künstliche Intelligenz soll nicht einfach bestehende Prozesse beschleunigen, sondern die Qualität unternehmerischer Entscheidungen verbessern. Bei einem jährlichen Einkaufsvolumen von rund 80 Milliarden Euro versprechen schon kleine Verbesserungen enorme wirtschaftliche Effekte. Für das gesamte KI-Agentenprogramm im Einkauf strebt BMW bereits im kommenden Jahr einen Business Impact im dreistelligen Millionenbereich an.
Doch wie funktioniert ein solcher Agent? Warum überlässt BMW die eigentlichen Berechnungen gerade nicht dem Sprachmodell? Und wie viel Entscheidungsfreiheit darf eine KI im Unternehmen überhaupt bekommen? In der aktuellen Folge geht es um den Weg vom digitalen Assistenten zum eigenständig handelnden Agenten – und die Frage, ob BMW damit zeigt, wie die KI-Transformation in der Automobilindustrie tatsächlich gelingen kann.
00:00:00 Einstieg und Automotive-IT-Kongress
00:02:28 Audi: Neue Sparverhandlungen in Neckarsulm
00:05:54 Porsche: Mehr Exklusivität, weniger Volumen
00:11:18 BMWs Weg zum KI-orchestrierten Unternehmen
00:15:03 BMW-Einkauf: Wert schaffen statt nur Kosten sparen
00:18:26 Mr. Flexibility: Kapazitätsfragen in Minuten
00:23:36 Batteriebeispiel: Kapazitäten, Kosten und Szenarien
00:30:17 KI-Governance: Menschen entscheiden, Rechte begrenzen
00:39:43 Fazit: Unternehmenswissen als mögliche KI-Stärke