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Minimetro Perugia Italien

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Minimetro Perugia Italien

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Eine geniale Lösung hat die italienische Stadt Perugia für die Verkehrsprobleme gefunden: Vom Stadionparkplatz - der sofern nicht gerade ein spiel stattfindet - die meiste Zeit der Woche leer stehen würde, gelangt man mit der Minimetro direkt in die Mitte der historischen Altstadt, die so weitgehend autofrei gehalten werden kann. Die Linie der Minimetrò hat eine Gesamtlänge von 4 km und wurde am 29. Januar 2008, dem Tag des Heiligen Costanzo von Perugia, einem der drei Schutzheiligen von Perugia, eingeweiht. Die Minimetro, gebaut von der Leitner AG, ist ein „People Mover“ und kostete knapp 100 Millionen Euro. Auf freier Strecke werden die Fahrzeuge durch ein endlos umlaufendes Stahlseil gezogen. In den Haltestellen klinken sich die Gondeln aus dem Seilbetrieb aus und werden von seitlich in der Fahrbahn angebrachten Gummirädern abgebremst, bzw. beschleunigt.