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Deutsche Minen in Ägypten: Gefahr im Wüstenboden | Weltspiegel

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Deutsche Minen in Ägypten: Gefahr im Wüstenboden | Weltspiegel

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17 Millionen Minen sollen Deutsche, Briten und Italiener in Ägypten vergraben haben – während des 2.Weltkriegs. Feldmarschall Rommel hat ein Großteil damals legen lassen, für seine entscheidende Schlacht. "Teufelsgärten", nannte er diese Minengürtel. Und Rommels Teufelsgärten haben lebensbedrohliche Folgen bis heute: seit Kriegsende sind mehr als 8000 Menschen in Ägypten Opfer von Landminen geworden. Die meisten überleben schwerverletzt - wie Farhad. Unter ihm ist vor 16 Jahren eine Mine explodiert, als er beim Schafe hüten war. Er verlor dabei sein halbes Bein. Heute arbeitet er in einem Gesundheitszentrum, in dem Minenopfer wie er betreut werden. Er passt Prothesen an, am liebsten deutsche Fabrikate, denn die seien die besten, sagt er. Aber leider auch die teuersten. Er wünscht sich mehr Unterstützung aus Deutschland für sein Land. Vielleicht Hilfe bei der Herstellung eigener, ägyptischer Prothesen. Denn schließlich war es womöglich eine deutsche Mine, die sein Bein weggerissen hat.