Landlertreffen in Bad-Goisern - Einige Bilder von 2004 - 2009
hansgaertz
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Landler gedenken der Transmigration, die vor 275 Jahren im Salzkammergut begann. 2009 jährt sich der Beginn der Transmigration zum 275. Mal. Vom 3. bis 5. Juli soll im Salzkammergut in Oberösterreich an dieses Ereignis erinnert werden. In der Nacht vom 4. auf den 5. Juli 1734 mussten 47 Familien aus dem Salzkammergut, vorwiegend aus Bad Goisern, unfreiwillig die Reise von Steeg am Hallstätter See nach Siebenbürgen antreten. Diese Familien fanden in Neppendorf und Großau ein neues Zuhause. Spätere Transmigranten aus der österreichischen Monarchie wurden in Großpold und anderen sächsischen Orten angesiedelt. Gegenwärtig lebt nur noch ein kleiner Teil der Nachkommen der „Landler in Siebenbürgen. Die Mehrheit hat nach dem Jahre 1989 Rumänien verlassen und in Deutschland eine neue Heimat gefunden, einige wenige auch in Österreich.
Symbolisch wurden 610 Styropor-Köpfe (Männer, Frauen und Kinder) mit kurzen Biografieangaben versehen und an öffentlichen Plätzen aufgesteNachdem der Tag im Haus der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr zu den heimatlichen Liedern der Großauer
Blasmusik ausgeklungen war, traf man sich am nächsten Morgen aufgrund des instabilen Wetters nicht wie geplant in Steeg am Hallstätter See, sondern in der evangelischen Kirche in Bad Goisern zu einem weiteren Gottesdienst, gestaltet in traditioneller Art von Superintendent Dr. Thomas Lehner. und musikalisch umrahmt durch die Seer-Musi und den Großpolder Chor. Das Abendmahl vereinte einmal mehr die Menschen von nah und fern.