Osteochondrom - MRT CT und Röntgen Darstellung - by Radiologie TV
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Cartilaginäre Exostose. Häufigster gutartiger Knochentumor. Knorpelkappe insbesonder in der Magnetresonanzterapie (MRT) gut sichtbar. Corticalis- und Knochenmatrixübergang gut im Röntgen und Computertomographie (CT) zu sehen. Differenzialdiagnosen.
In diesem Video geht es um das Osteochondrom
Ein Synonym dafür ist die Cartilaginäre Exostose
Es ist einer der häufigsten gutartigen Knochentumore, welcher typischerweise an der Metaphyse langer Röhrenknochen. Die Größe ist sehr variabel.
Er kann gestielt oder breitbasig dem Knochen aufsitzen, wobei der Knochenmarkraum und der Kortex kontinuierlich in Raumforderung übergehen.
Das Osteochondrom ist von einer Knorpelkappe überzogen und manchmal sind Verkalkung an Knorpel- Knochen-Übergang vorhanden.
Der Tumor hört nach Abschluss der Skelettreife auf zu wachsen.
In der Regel ist der Tumor asymptomatisch, nur bei großer Größe oder ungünstiger Lage können Nerven- u. Gefäßkompression oder Druckerrosion angrenzender Knochen auftreten, wodurch der Tumor symptomatisch wird. Auch im Falle einer Fraktur oder Bursitis der Bursa über der Knorpelkappe können Beschwerden auftreten.
Wie bereits erwähnt kommt es sehr selten, nämlich in unter 1%, zu einer malignen Entartung. Ein Zeichen für eine maligne Entartung ist eine Dicke der Knorpelkappe größer als 2 cm sowie Verkalkungen innerhalb der Knorpelkappe.
Lediglich bei der familären Osteochondrose, auch multiple cartilaginäre Exostosenkrankheitgenannt, kommt es häufiger, nämlich in etwa 10% der Fälle, zu einer malignen Entartung. Betroffen sind insbesondere Osteochondrome im Schultergürtel u. Beckenbereich.
Neben der Möglichkeit der malignen Entartung sind weitere differentialdiagnostische Überlegungen in Betracht zu ziehen, insbesondere wenn auf der Röntgenaufnahme zum Beispiel projektionsbedingt kein eindeutiger kontinuierlicher Übergang von Knochenmark und Kortex zwischen dem Knochen und der aufsitzenden Raumforderung auszumachen ist.
In diesen Fällen ist zum Beispiel an ein peri- oder parossales Osteosarkom oder die Myositis ossificans zu denken. Eine CT- Untersuchung kann in diesen Fällen jedoch Klärung schaffen und im Fall eines Osteochondroms eindeutig den kontinuierlichen Knochenmark- und Kortex-Übergang zeigen, der bei den anderen Differentialdiagnosen nicht vorliegt.