The GRIT: Heimat-Härtetest
Gravel Greg
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The GRIT: Heimat-Härtetest
840 просмотров · 3 месяца назад
Gravel Greg
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445 km nonstop Ultra-Gravel bei "The GRIT" Kälte, Feuchtigkeit, Trails, Schotter und eine ziemlich lange Nacht.
Der Start war fast zu angenehm: 12:00 Uhr in Regensburg, ausgeschlafen, nachhaltig mit dem Zug angereist und mit dem Gefühl, gut vorbereitet zu sein. Meine größte Angst war das Wetter. Am Ende war es nicht der Regen. Es war die saukalte Nacht.
Schon auf dem ersten Abschnitt zeigte sich, was Das GRIT ausmacht: extreme Abwechslung. Feldwege, Schotterpisten, Trails und ruhige Straßen – genau das, was ich im Video mit „Der Mutter des GRIT“, Frauke von RADoNERD, schon erleben durfte:
👉 THE-GRIT – hinter den Kulissen eines Gravel-Events mit Frauke: • Das GRIT: 430 km unsupported durch die Obe...
Dann kam die Nacht und wurde zum Endgegner: Kein Regen, aber dafür 2 bis 5 Grad, feuchte Luft, nasse Brille und Licht, das mehr gestreut als geholfen hat. Die Supernova Airstream 2 war meinem gewohnten SON-Setup deutlich unterlegen. Leider hatten die Carbonräder (noch) keinen Nabendynamo. Ab etwa 02:00 Uhr wurde ich brutal schläfrig. Gerettet hat mich nur lautes, sehr lautes Singen, mit der Erkenntnis, dass mein Repertoire dringend erweitert werden muss. Das erste Licht am Horizont gegen 04:00 Uhr war der rettende Boost.
Am zweiten Tag wurde es zäh. Besonders das eigentlich wunderschöne Stück an der Laber entlang mit vielen kurzen Trailpassagen hat die letzten Körner gezogen. Spätestens da hätte ich alles für eine Käsesemmel und einen Kaffee gegeben. Leider hatte wegen Feiertag in der Oberpfalz nichts offen, also mussten weitere Gels rein 🤮.
Nach 24 Stunden und 25 Minuten war ich als 15. zurück in Regensburg.
Meine Learnings aus 445 km The Grit:
🚲Warntöne am Radcomputer einschalten – ich habe mich zu oft verfahren.
🚲Stärkere Lampe fahren – die Airstream 2 war für diese Bedingungen zu schwach.
🚲Leichteren Berggang montieren – 40 x 11–42 im 1x11-Setup war teilweise grenzwertig.
🚲Bei schlechter Versorgungslage auch was Deftiges einpacken. Gels hat man schneller satt, als man denkt.
🚲Überschuhe lieber zu früh als zu spät anziehen.
🚲Gewachste Kette? Riesiges Aha-Erlebnis. So geil 😁
🚲Mehr B-Roll drehen. Wirklich. Viel mehr B-Roll.
🚲Für eine Nacht reicht eine 10.000-mAh-Powerbank (Lampe und Computer).
Dieses Event ist so besonders, weil es beides kann: Es ist für Einsteiger machbar, aber gleichzeitig hart genug, um ambitionierte Fahrer richtig an ihre Grenzen zu bringen. Und ganz wichtig: Es ist „Gravel in der Heimat“ ohne stressige, zeitraubende und ökologisch bedenkliche Anreise.
Danke an RADoNERD (@radonerd.cc & @frau_ke_am_rad) für die Organisation, an das Media-Team (@unick_adventures & @louis.hoerner) und Matt (@breath.move.ride) für die starke Begleitung.
Und riesigen Respekt an Max, der mit etwa 10 Jahren als jüngster Teilnehmer zusammen mit seinem Papa gefinisht hat.
Was war eure härteste Nacht auf dem Bike? Oder sagt ihr völlig bescheuert sowas? Freue mich auf eure Kommentare!
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00:00 Start
04:55 Checkpoint 1
08:30 Checkpoint 2
14:15 Die Nacht beginnt
15:55 Checkpoint 3
21:07 Checkpoint 4
23:25 Ziel
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music: thanks to the great @MobyGratis
#TheGrit #UltraGravel #GravelBike #Bikepacking #ultracycling #gravelcycling