Frank Schöbel: Stasi-Minister Mielke sagte ihm ein einziges Wort
Nach dem Applaus
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Frank Schöbel: Stasi-Minister Mielke sagte ihm ein einziges Wort
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Nach dem Applaus
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Der beliebteste Sänger der DDR saß einmal an einem runden Tisch dem Minister für Staatssicherheit gegenüber, Erich Mielke. Das Gespräch passte auf beiden Seiten in ein einziges Wort.
Frank Schöbel sang für ein ganzes Land, durfte in den Westen reisen, als das kaum jemand durfte, und bekam sein Leben lang Einladungen: vom Westfernsehen, vom Zentralkomitee, von der Stasi, von einer Zeitung, die sein Leben für ihn aufschreiben wollte. Warum erlaubten die einen, was andere ohne sein Wissen verboten? Was antwortete ein Mann, den man bat, über seine Kollegen zu erzählen? Und warum ist er nie gegangen, obwohl er hätte gehen können?
Die Geschichte von Frank Schöbel – vom Sohn, der seinen Vater nie kennengelernt hat, bis zum Sänger, der ein halbes Jahrhundert später noch immer auf der Bühne steht. Und eine Einladung, die er selbst abgesagt hat.
Quellen: Frank Schöbel, „Danke, liebe Freunde!“ (Autobiografie, Bild und Heimat, 2022) und „Frank und frei“ (Autobiografie, Das Neue Berlin, 1998); taz, 15.07.2000, „Mit Fränkie auf dem Sofa“ (Stasi-Akte, Brief des Deutschen Fernsehfunks von 1968); Berliner Kurier (dpa) und Nordkurier, 29.09.2022, zu „Danke, liebe Freunde!“; Berliner Kurier, 04.12.2024, zu „Weihnachten in Familie“; Nordkurier und Berliner Kurier, 04.11.2025; web.de, 03.07.2026; Gespräch mit Gregor Gysi „Missverstehen Sie mich richtig“, Mai 2022; Interviews bei Schlager Radio („Chefsache“, 2022) und tvberlin (2023, 2024, 2026); Super Illu, Nr. 19/2026, nach schlager.de (30.04.2026) und t-online (28.04.2026) – Aussagen von Chris Doerk; filmportal.de – Angaben zu den DEFA-Filmen; Wikipedia (deutsch und englisch) – Daten und Verkaufszahlen. Alle Angaben stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen.