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Spannende Wanderung auf dem Sentonas Wanderweg : Labin-Rabac, Kroatien - Istrien

Wanderliebe

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Spannende Wanderung auf dem Sentonas Wanderweg : Labin-Rabac, Kroatien - Istrien

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Wanderliebe
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Wir starten unsere Wanderung im Osten Istriens, rund 300 Höhenmeter über dem Meer, von der mittelalterlichen Altstadt Labins aus. Heute ist der weg das Ziel und der Wanderweg nennt sich Sentonas Wanderweg, der von Labin aus hinunter bis in die Bucht von Rabac verläuft. Der Weg ist teils steiler und auch oft nur ein felsiger Pfad. manche Stellen sind im späteren Verlauf mit Geländern gegen Absturz gesichert. Im steilsten Bereich nehmen wir dann sogar einen noch abenteuerlichen Abstecher, der teils mit Seilen über Wasserbecken an Steilstufen führt. Bzw. klettern gar die leider aktuell fast gänzlich trocken gefallenen Wasserfallstufen hinauf und hinab. Im Frühjahr und nach Regenfällen bieten die vielen Wasserfälle sicher einen atemberaubenden Anblick. Wir müssen uns mit einem Rinnsal und oft auch nur trüben Wasserbecken begnügen. Teilweise bietet Pećina-Bach auf unserer Rückweg-Schleife aber auch tolle Tuffstufen und eine Quellhöhle in der Fledermäuse herumschwirren. Die Negri Höhle ist insgesamt etwa 100 Meter lang und eine eher kleinräumige Quellhöhle. Der Normalbesucher gelangt jedoch nicht allzu weit hinein, denn bald bildet das Wasser einen ersten Siphon (Das ist eine permanent unter Wasser stehende Passage). Die Höhle wurde erst 2011 von den kroatischen Forschern Kardi Zupanic und Antonio Ciceran bis zu einem 2.Siphon erkundet. 2015 erfolgte durch Katherine Yanovskaya und Dimitry Albov eine Vermessung der Höhle bis an diese Stelle. Der weitere Höhlenverlauf ist noch unerforscht. Eine Legende besagt, dass in der Höhle die Gebeine eines Riesen gefunden wurden, drei mal größer als die eines normalen Menschen. Die Wanderung unternahmen wir als Spätnachmittagsausflug. Beim Zwischenstop in Rabac besuchten wir noch einen Eissalon, dann ging es wieder hinauf nach Labin mit seinen megaschmalen Altstadt-Gassen im Sonnenuntergang. Auch wenn Anfang Oktober fast kein Wasser floss, hat uns diese, für uns vergleichsweise kurze Wanderung, sehr gut gefallen. Weil meine üblich benutzte Kamera ausgefallen war, habe ich das Filmchen dieses Mal mit dem Smartphone aufgenommen. Der Weg hat hin und zurück eine Länge von knapp 9,5 Kilometer bei 320 Meter Höhenunterschied.