Leben in Irland | Halloween kommt nicht aus Amerika | 4K
Fernweh Atlas
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Leben in Irland | Halloween kommt nicht aus Amerika | 4K
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#doku #reise #dokumentation
Leben in Irland und der wahre Ursprung von Halloween: eine Reisedokumentation in 4K über Irland, die Samhain-Nacht, Rübenlaternen statt Kürbissen und die Spuren der Deutschen auf der Grünen Insel.
Viele halten Halloween für einen amerikanischen Import. Doch das Fest ist über zweitausend Jahre alt und kommt aus Irland. In der Nacht auf den 1. November stand hier nach altem Glauben die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und der Toten offen. Die Iren nannten sie Samhain, höhlten Rüben aus, setzten ein Stück Glut hinein und stellten sie ins Fenster, gegen die Geister. Erst die Auswanderer, die während der Großen Hungersnot zu Millionen nach Amerika gingen, machten aus der Rübe einen Kürbis. Und auch bei uns schnitzte man einst Rübengeister.
In dieser Dokumentation gehen wir durch einen einzigen Tag in Irland, den letzten Tag im Oktober. Von den Cliffs of Moher über die schmalen Boreens, auf denen der grüne Wagen des Briefträgers fährt, und das Wasserkraftwerk Ardnacrusha, das Siemens aus Berlin baute, bis in die Gaeltacht, wo eine fast ausgelöschte Sprache überlebt hat. Wir besuchen das verlassene Dorf Slievemore auf Achill Island und Dugort, wo Heinrich Böll sein Irisches Tagebuch schrieb, erinnern an die Große Hungersnot und stehen am Hafen von Cobh, von dem Millionen auswanderten und die Titanic ablegte. Wir erfahren, wie aus der Rübenlaterne in Amerika der Kürbis wurde, fahren hinaus nach Skellig Michael und in der Dämmerung zum Hügel Tlachtga, wo das erste Samhain-Feuer brannte, nach Newgrange, zur Höhle Oweynagat, Irlands Tor zur Hölle, und nach Derry, zum größten Halloween Europas. Zum Schluss Dublin und seine Docks, Galway und der Claddagh-Ring, der Pullover der Aran-Inseln, Musik in einem Pub in Doolin und eine Nacht, die man auch bei uns einmal mit Rübengeistern feierte.
KAPITEL:
0:00 Einleitung: die Nacht, in der sich die Grenze öffnet
2:28 Cliffs of Moher: der Rand Europas
5:15 Boreen: der grüne Wagen des Briefträgers
7:17 Ardnacrusha: Siemens bringt das Licht
8:13 Barmbrack und der Ring im Kuchen
9:09 Gaeltacht: eine Sprache, die den Stock überlebte
11:20 Samhain: woher diese Nacht kommt
11:58 Achill und das verlassene Dorf Slievemore
12:51 Heinrich Böll in Dugort
13:51 Die Große Hungersnot
15:00 Doolough und Milch auf der Schwelle
16:15 Cobh: Hafen der Abschiede und die Titanic
17:52 Von der Rübe zum Kürbis
18:30 Michael Davitt: der Junge, der zurückkam
19:37 Skellig Michael: Mönche am Ende der Welt
22:23 Tlachtga: der Hügel des ersten Feuers
23:28 Newgrange und das Volk der Hügel
24:37 Oweynagat: Irlands Tor zur Hölle
25:45 Die Rübenlaterne im Museum
26:13 Bram Stoker und Dracula
26:45 Derry: das größte Halloween Europas
27:48 Dublin: Docks aus Glas und Stahl
28:42 Wohnungskrise und neue Auswanderung
30:05 Galway und der Claddagh-Ring
31:31 Die Heimkehrer
32:51 Aran-Inseln: Pullover und Kerze im Fenster
34:44 Doolin: Musik, die nach Hause kam
37:20 Mitternacht: Allerheiligen und unsere Rübengeister
Und Sie: Waren Sie schon einmal in Irland, vielleicht sogar auf den Spuren von Heinrich Böll? Schreiben Sie uns in die Kommentare, wo. Wir lesen jede Geschichte.
QUELLEN: Central Statistics Office Ireland – Volkszählung 2022; National Famine Museum, Strokestown Park; National Museum of Ireland – Country Life, Turlough Park (Rübenlaterne); ESB Archives (Shannon-Kraftwerk Ardnacrusha, Siemens-Schuckert); Heinrich-Böll-Cottage, Achill Island; Heinrich Böll, Irisches Tagebuch (1957); UNESCO-Welterbe: Skellig Michael, Brú na Bóinne (Newgrange); Rathcroghan Visitor Centre (Oweynagat); Púca Festival; Derry Halloween – Derry City & Strabane District Council; Cobh Heritage Centre; US Census Bureau – American Community Survey (Abstammung); Údarás na Gaeltachta.
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