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Mörser 16: Die Schweiz bestellte für 404 Millionen eine Waffe, die es nicht gab

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Mörser 16: Die Schweiz bestellte für 404 Millionen eine Waffe, die es nicht gab

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1995 feuert eine Schweizer Waffenschmiede in aller Stille hunderte Granaten ab und baut einen Mörser, den niemand bestellt hat. Zwanzig Jahre später steht dasselbe System unter einem Vorhang in Abu Dhabi — und die eigene Armee schaut zu wie ein Kunde, der sich noch nicht entscheiden kann. Dies ist die Geschichte des 12 cm Mörser 16, der RUAG Cobra auf dem Piranha-Fahrgestell. Eine Geschichte darüber, wie eine reiche, technisch überlegene Demokratie im tiefen Frieden eine Fähigkeit verlor, die sie längst besaß — und fast zwei Jahrzehnte und über 400 Millionen Franken brauchte, um ein Loch zu stopfen, das sie sich selbst gerissen hatte. Von der Ausmusterung der alten Minenwerferpanzer 64/91 im Jahr 2010 über das vergessene Vorgängersystem Bighorn, eine Verzögerung von 34 Monaten und einen Mörser, der bei Schnee und Regen versagte, bis zu dem Moment, in dem ein Krieg jenseits der Berge plötzlich erledigte, woran Vernunft und Planung gescheitert waren. Kapitel: 00:00 Der Vorhang in Abu Dhabi 06:30 Das selbst gerissene Loch 12:30 Das vergessene Wildschaf 18:30 404 Millionen für ein Versprechen 24:30 Der Krieg ändert alles Was meint ihr: kluge Gründlichkeit oder gefährlicher Luxus? Schreibt es in die Kommentare. Like nicht vergessen und abonnieren, damit ihr die nächste Geschichte nicht verpasst.