Hitlers Neffe kämpfte für die USA – was geschah nach dem Krieg mit ihm?
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Hitlers Neffe kämpfte für die USA – was geschah nach dem Krieg mit ihm?
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William Patrick Hitler diente im Zweiten Weltkrieg in der US-Marine – obwohl sein Onkel Adolf Hitler war. Nach seiner Entlassung 1946 begann er unter dem Namen William Patrick Stuart-Houston ein zurückgezogenes Leben auf Long Island.
Die Dokumentation folgt seinem Weg von Liverpool über Deutschland und New York bis zur US-Marine. Sie zeigt, wie er zunächst von seiner Verwandtschaft profitieren wollte, 1939 öffentlich mit Adolf Hitler brach und 1944 in amerikanischer Uniform diente. Nach dem Krieg heiratete er Phyllis Jean-Jacques, gründete eine Familie und betrieb Brookhaven Laboratories.
Der neue Name schuf Abstand, löste die Herkunft aber nicht auf. Auch für seine vier Söhne blieb die Verwandtschaft eine Geschichte, die Außenstehende immer wieder an sie herantrugen. Die oft wiederholte Behauptung eines gemeinsamen Pakts, keine Kinder zu bekommen, wird von Alexander Stuart-Houston ausdrücklich bestritten.
Kapitel
00:00 Die Entlassung in Boston
01:48 Der Name als Eintrittskarte
04:42 Der Neffe in US-Uniform
07:47 Hiller und Stuart-Houston
11:14 Das Haus auf Long Island
15:24 Die Last des neuen Namens
Quellen
[United States Navy Memorial: „HITLER-WILLIAM“]
[The New Yorker: „Hitler’s Lost Family“]
[HistoryNet: „Patrick Hitler Makes a Case to Fight the Reich“]
[Getty Images/Bettmann: Foto seiner Entlassung]
[CNN-Transkript: Interview mit David Gardner, 5. Februar 2002]
Was aus ihnen wurde erzählt die dokumentierten Geschichten hinter bekannten Namen des Zweiten Weltkriegs – und was nach 1945 aus Menschen, Familien und Institutionen wurde.
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