Wenn das Schweigen schreit - (Mein Weg aus Sucht und Depression)
Michael Haase
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Wenn das Schweigen schreit - (Mein Weg aus Sucht und Depression)
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Michael Haase
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Dieses Lied ist für alle, die morgens aufwachen und die Last der Welt auf ihren Schultern spüren. Es geht um die ungeschminkte Wahrheit nach der Sucht: Wenn der Alkohol wegfällt und die Gefühle – Angst, Überlastung und Depression – plötzlich ungefiltert auf einen einstürzen.
In diesem Song teile ich meinen persönlichen Kampf. Es ist kein klassisches "Alles ist super"-Lied, sondern ein ehrlicher Einblick in die Tage, an denen die Hoffnung sich versteckt. Doch am Ende steht eine wichtige Botschaft: Du bist nicht allein. Wir tragen das gemeinsam. Jeder Atemzug, der sich echt anfühlt, ist ein Sieg.
⚠️ Meine Liedertexte singt eine KI ⚠️
#Liedermacher #Depression #Suchtberatung #TrockenAlkoholiker #MentalHealthMatters #Aufstehen #Hoffnung #EhrlicheMusik #KeineAngst #GemeinsamStark
Lyrics
[Verse 1]
Ich wach auf und weiß nicht warum ich's tu
Die Decke ist schwer, die Luft steht still
Irgendwo tief drin sitzt diese alte Angst
Die keinen Namen braucht – die einfach ist
Ich kenn die Gedanken, die kommen bevor der Tag beginnt
Die sagen: Du schaffst das nicht, du bist zu müde, zu kaputt
Und manchmal glaub ich ihnen
Weil sie sich so verdammt vertraut anfühlen
[Verse 2]
Ich hab Jahre lang geschluckt was mich zerfrisst
In Flaschen gesucht was mich Flasche füllen kann
Der Alkohol hat mir nicht genommen was er versprochen hat
Er hat nur alles lauter gemacht – und mich leiser
Jetzt bin ich trocken – und das Schweigen schreit
Die Gefühle kommen ungefiltert, roh, ungebeten
Überlastung, Angst, Depression auf einmal
Als hätte ich die Schleusen geöffnet – ohne Boot
[Chorus]
Aber wir stehen auf
Jeden Morgen, jeden Tag
Auch wenn der Weg uns bricht
Wir gehen – weil wir noch hier sind
Du bist nicht allein
Ich bin nicht allein
Wir tragen das gemeinsam
Jeden Tag
[Verse 3]
Es gibt Tage wo die Hoffnung sich versteckt
Wo ich sie suche und sie einfach nicht find
Wo ich lächle weil man lächeln soll
Und innen drin ist nichts als Lärm und Leere
Ich streite mich mit mir selbst seit Jahren
Mal gewinnt die Angst, mal gewinnt die Wut
Und manchmal sitz ich einfach da
Und weiß nicht wer ich bin wenn keiner kämpft
[Verse 4]
Aber irgendwas hat mich hierher gebracht
Irgendwas hat gesagt: Noch einen Tag
Nicht weil alles gut wird – das weiß ich nicht
Sondern weil dieser Moment noch meiner ist
Ich hab aufgehört zu trinken – nicht weil ich stark war
Sondern weil ich es so satt hatte schwach zu sein
Und in diesem kleinen Unterschied
Fing irgendwo ganz leise etwas an zu atmen
[Chorus]
Und wir stehen auf
Jeden Morgen, jeden Tag
Auch wenn der Weg uns bricht
Wir gehen – weil wir noch hier sind
Du bist nicht allein
Ich bin nicht allein
Wir tragen das gemeinsam
Jeden Tag
[Verse 5]
Heute Morgen hab ich das Fenster aufgemacht
Nicht weil die Sonne schien – sie schien nicht mal
Aber die Luft war anders
Oder vielleicht war ich anders
Ich merk wie sich was verschiebt – ganz langsam
Wie ein Licht das durch eine Ritze kommt
Noch kein Durchbruch, noch kein großes Erwachen
Aber ein Atemzug der sich echter anfühlt
[Verse 6]
Ich weiß jetzt dass die Gefühle nicht meine Feinde sind
Dass Angst manchmal nur Liebe ist die Angst hat zu verlieren
Dass Trauer zeigt wie viel mir etwas bedeutet hat
Und dass ich fühlen kann – bedeutet: Ich lebe noch
Für alle die heute auch kämpfen
Die diesen Text hören und nicken
Ihr seid der Grund warum ich das hier singe
Wir sind der Beweis – dass Aufstehen möglich ist
[Final Chorus]
Und wir stehen auf
Jeden Morgen, jeden Tag
Auch wenn der Weg uns bricht
Wir gehen – weil wir noch hier sind
Du bist nicht allein
Ich bin nicht allein
Wir tragen das gemeinsam
Jeden Tag
Jeden Tag
Jeden Tag
[Outro]
…und morgen wieder.