Endstation West: Altenburschla an der innerdeutschen Grenze
Zurückgespult – Geschichte auf VHS-Band
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Endstation West: Altenburschla an der innerdeutschen Grenze
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Umzingelt von der DDR: Der Eiserne Vorhang zerschnitt nicht nur ein Land, sondern hinterließ auch tiefe Risse in den Köpfen und Biografien der Menschen. Dieser Beitrag des Hessischen Rundfunks aus dem Jahr 1982 führt nach Altenburschla im Werra-Meißner-Kreis - direkt an der innerdeutschen Grenze. Der 400-Einwohner-Ort war von drei Seiten - im Westen, Süden und Osten - von der DDR umgeben.
„Die bauen den Sozialismus auf und die Grenze muss sein – wir müssen uns vorm Westen schützen.“ Mit diesen Worten blickt eine Frau auf ihre Jugend zurück, als sie als junges Mädchen auf DDR-Seite noch fest vom Kommunismus überzeugt war. Schon vor vielen Jahren nach Westdeutschland geflüchtet, beurteilt sie diese Zeit nun ganz anders.
Einmal im Jahr - immer am Kirmeswochenende Ende August - kehrt sie mit vielen anderen ehemaligen Großburschlaer an die Grenze zurück, um mit dem Fernglas über die Werra in ihre Heimat nach Großburschla im Kreis Eisenach rüberzuschauen.
In Altenburschla, unmittelbar an der Demarkationslinie gelegen, prallen die Realität des geteilten Deutschlands und die schmerzliche Erinnerung an die verlorene Heimat aufeinander. Der Beitrag dokumentiert den alltäglichen Ausnahmezustand an der Grenze, an den sich die verbliebenen Bewohner notgedrungen gewöhnt haben.
📺 Quelle: Hessischer Rundfunk (1982)
📼 VHS-Mitschnitt, digital restauriert und zur Bewahrung zeitgeschichtlicher Dokumente online gestellt.
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