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Welt in Dunkelheit

BLUTRUFER

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Welt in Dunkelheit

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BLUTRUFER
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#music #musik #metal #rap #rock #pop (Strophe 1) Erst waren's nur Schatten am Rand meines Blicks, kleine blinde Stellen, ich dachte: „Nur ein Trick.“ Farben wurden blasser, Gesichter fremd, ich sah noch die Welt, doch sie wurde mir fremd. Ich kneif meine Augen zu, als könnt ich's besiegen, doch manche Konturen beginnen zu fliegen. Die Schrift wird zu Linien, das Licht wird zu Schmerz, und irgendwo zwischen den Bildern zerbricht mein Herz. Ich tu so, als wär alles noch wie zuvor, doch ich merk, wie die Welt sich langsam verliert. Jeder Blick in den Spiegel wird schwerer für mich, denn ich seh mein Gesicht, doch erkenne mich nicht. (Refrain) Ich seh das Licht noch, doch es wird jeden Tag kleiner, meine Welt wird enger, meine Angst mein Begleiter. Ich hasse diesen Körper, der mir langsam alles nimmt, und frag mich, wer ich bin, wenn das letzte Licht erlischt. Ich greif nach den Farben, doch sie gleiten mir fort, nach Gesichtern, nach Straßen, nach jedem vertrauten Ort. (Strophe 2) Ich lauf durch die Straßen und kenne den Weg, doch plötzlich ist da eine Wand, die sonst da nicht steht. Ein Schritt wird zum Zweifel, ein Schatten zur Gefahr, was gestern noch einfach war, macht mich heute starr. Ich hasse die Hände, die mich führen wollen, hasse jedes „Alles wird gut“, das sie sagen sollen. Denn keiner von ihnen kann sehen, was ich seh: Wie meine eigene Welt langsam untergeht. Ich werde wütend, ich werde kalt, verdammt, warum trifft es ausgerechnet mich? Ich such einen Schuldigen, finde nur mich, doch ich kann nicht entkommen, egal wohin ich flieh. (Refrain) Ich seh das Licht noch, doch es wird jeden Tag kleiner, meine Welt wird enger, meine Angst mein Begleiter. Ich hasse diesen Körper, der mir langsam alles nimmt, und frag mich, wer ich bin, wenn das letzte Licht erlischt. Ich greif nach den Farben, doch sie gleiten mir fort, nach Gesichtern, nach Straßen, nach jedem vertrauten Ort. (Strophe 3) Ich präge mir Gesichter ein, solange ich sie seh, weil ich weiß, dass irgendwann ihr Bild von mir geht. Ich merk mir jede Farbe, jeden Sonnenuntergang, als wär jeder neue Blick vielleicht mein letzter daran. Ich schau aus meinem Fenster, so lang es noch geht, seh den Himmel über mir, bevor er untergeht. Ich halt die Augen offen, auch wenn jeder Blick schmerzt, weil ich weiß, dass mir niemand verlorene Bilder ersetzt. Und plötzlich wird mir klar, was ich niemals akzeptier: Es geht nicht nur ums Sehen, ich verliere ein Stück von mir. Mit jedem Tag wird größer, was die Dunkelheit verschlingt, und ich weiß nicht, was von mir bleibt, wenn sie gewinnt. (Refrain) Ich seh das Licht noch, doch es wird jeden Tag kleiner, meine Welt wird enger, meine Angst mein Begleiter. Ich hasse diesen Körper, der mir langsam alles nimmt, und frag mich, wer ich bin, wenn das letzte Licht erlischt. Ich greif nach den Farben, doch sie gleiten mir fort, nach Gesichtern, nach Straßen, nach jedem vertrauten Ort. ©️ALLE RECHTE DES TEXTES LIEGEN BEIM INHABER DES KANALS BLUTRUFER