FRANKFURT - NORDEND: (D - HE) Geläute des Trauerseelsorgezentrums und Begräbniskirche St. Michael
Niklausglocke
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FRANKFURT - NORDEND: (D - HE) Geläute des Trauerseelsorgezentrums und Begräbniskirche St. Michael
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Niklausglocke
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Es läuten die vier Glocken des Trauerseelsorgezentrums St. Michael im Frankfurter Stadtteil Nordend, Bundesland Hessen.
Stimmung: c' d' e' f'
Giesser: Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg
Gussjahr: 1964
Die Glocken von St. Michael im Frankfurter Nordend gehören zu einer noch jungen, aber bewegten Geschichte. Die Kirche selbst wurde nach den Plänen des Architekten Rudolf Schwarz in den Jahren 1953/54 errichtet und am 23. und 24. Oktober 1954 von Bischof Wilhelm Kempf geweiht. Charakteristisch für den Bau ist der helle, elliptisch geformte Kirchenraum mit seinen Backsteinwänden und dem umlaufenden Band aus Glasbausteinen.
Ursprünglich besaß die Kirche noch keinen freistehenden Glockenturm. Erst einige Jahre nach der Fertigstellung der Kirche wurde der markante Campanile errichtet. Der Architekt Karl Wimmenauer ergänzte ihn im Jahr 1962.
Die Kirche wird seit 2025 von einer Profilkirche zur „Begräbniskirche St. Michael“ für 2500 Urnen umgebaut. Es erfolgt eine Umgestaltung des Innenraums in neun große und zwei kleinere offene Kreise, die sich in dem langgezogenen Raum verteilen. Darüber hinaus entstehen runde Sitzbereiche auf dem Vorplatz der Kirche und zwei kreisförmige Urnenwände sowie das „Ewigkeitsgrab“ im Kirchgarten nach einem Entwurf des Architektenbüros Meixner, Schlüter und Wendt. Bei der Umgestaltung bleibt der lichterfüllte hohe Raum erhalten. Die Urnenplätze werden in 2,50 Meter hohen offenen Ringen angelegt, die ein Motiv des ursprünglichen Architekten der Kirche Rudolf Schwarz aufgreifen. Die Öffnung stellt eine Schwelle vom Weltlichen zum Ewigen, zwischen Diesseits und Jenseits dar. Die unterschiedlich weiten Zylinderfragmente sind entlang der von dem Taufbrunnen und dem Altar bestimmten Längsachse angeordnet. Die Figur von Kreis und Zylinder taucht auch in den Außenbereichen in den kreisförmigen Sitzbereichen auf.