Patzerlapatz - Schirmherrschaft
Pat Zwahlen
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Patzerlapatz - Schirmherrschaft
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Pat Zwahlen
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Patzerlapatz – Schirmherrschaft
Erste Single aus dem kommenden Album «Schirmherrschaft» (2026)
Lyrics:
Die Uhren ticken im Takt, die Kassen sie klingeln
das Liedchen vom Wohlstand könn hier alle mitsingen
Doch hinter dem Glanz, in Dorf und Stadt
ist die Armut real und dieses Bild hab ich so satt
Sie schuftet am Morgen und auch in der Nacht
zwei Jobs auf einmal und hats doch nicht geschafft
Die Prämien steigen, der Zahnarzt muss warten
im reichsten Land Europas, in Edens Garten
Und oben auf den Hügel wo die Villen stehn
kann man uns hier unten zum Glück nicht mehr sehn
Das eine Prozent, dem fast die Hälfte gehört
und zwischen uns niemand mehr, den das stört
Wir halten euch den Schirm und stehn selbst im Regen
Wir halten euch den Schirm und ham scheinbar nichts dagegen
Ihr bleibt weiter trocken, wir sind nass und still
Wir halten euch den Schirm weils keiner anders machen will
Am Abstimmungssonntag stimmen die Meisten brav und bieder
Wir sagen ja zur Armut, immer und immer wieder
Sonst packen sie die Koffer und ziehn weg heisst es dann
und wer bezahlt uns dann unsre neue Autobahn?
Jeder glaubt an das Versprechen, das auch er es schaffen kann
reich zu sein, nicht morgen, aber sicher irgendwann
Und so lecken wir den Reichsten im Lande den Arsch
während sie über uns lachen bei Champus und Kaviar
Und oben auf den Hügeln wo die Villen stehn
kann man uns hier unten zum Glück nicht mehr sehn
Das eine Prozent, dem fast die Hälfte gehört
und unter ihnen niemand mehr, den das stört
Wir halten euch den Schirm und stehn selbst im Regen
Wir halten euch den Schirm und ham scheinbar nichts dagegen
Ihr bleibt weiter trocken, wir sind nass und still
Wir halten euch den Schirm weils keiner anders machen will
Mir wird mein Arm schwer und Mir ist so kalt.
Ich steh hier draussen und sie im trockenen
Und der da drunter, selbstgerecht und satt,
fragt nicht mal, wer seinen Schirm gehalten hat.
Warum beschützen wir, die uns nicht hören und nicht sehn?
Warum bleiben so viele von uns ganz brav im Regen stehn?
Wir sind so viele, sie sind so wenig,
und trotzdem spieln wir weiter Knechte und König.
Es müsste von uns niemand hier im Regen stehn
Ihr könntet die Armut beenden, kein Problem
Sie haben mehr als genug, um finanzielle Not zu stillen.
Es fehlt kein Geld. Es fehlt am Willen.
Wir klappen ihn jetzt zu, jetzt steht ihr selbst im Regen
Wir klappen ihn jetzt zu, und ja, wir sind dagegen
Ihr habt genug für ein Dach über jedem Kopf im Land
Schluss mit eurer Schirmherrschaft wir ham es in der Hand