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Patzerlapatz - Schirmherrschaft

Pat Zwahlen

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Patzerlapatz - Schirmherrschaft

47 просмотров · 5 дн. назад
Pat Zwahlen
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Patzerlapatz – Schirmherrschaft Erste Single aus dem kommenden Album «Schirmherrschaft» (2026) Lyrics: Die Uhren ticken im Takt, die Kassen sie klingeln das Liedchen vom Wohlstand könn hier alle mitsingen Doch hinter dem Glanz, in Dorf und Stadt ist die Armut real und dieses Bild hab ich so satt Sie schuftet am Morgen und auch in der Nacht zwei Jobs auf einmal und hats doch nicht geschafft Die Prämien steigen, der Zahnarzt muss warten im reichsten Land Europas, in Edens Garten Und oben auf den Hügel wo die Villen stehn kann man uns hier unten zum Glück nicht mehr sehn Das eine Prozent, dem fast die Hälfte gehört und zwischen uns niemand mehr, den das stört Wir halten euch den Schirm und stehn selbst im Regen Wir halten euch den Schirm und ham scheinbar nichts dagegen Ihr bleibt weiter trocken, wir sind nass und still Wir halten euch den Schirm weils keiner anders machen will Am Abstimmungssonntag stimmen die Meisten brav und bieder Wir sagen ja zur Armut, immer und immer wieder Sonst packen sie die Koffer und ziehn weg heisst es dann und wer bezahlt uns dann unsre neue Autobahn? Jeder glaubt an das Versprechen, das auch er es schaffen kann reich zu sein, nicht morgen, aber sicher irgendwann Und so lecken wir den Reichsten im Lande den Arsch während sie über uns lachen bei Champus und Kaviar Und oben auf den Hügeln wo die Villen stehn kann man uns hier unten zum Glück nicht mehr sehn Das eine Prozent, dem fast die Hälfte gehört und unter ihnen niemand mehr, den das stört Wir halten euch den Schirm und stehn selbst im Regen Wir halten euch den Schirm und ham scheinbar nichts dagegen Ihr bleibt weiter trocken, wir sind nass und still Wir halten euch den Schirm weils keiner anders machen will Mir wird mein Arm schwer und Mir ist so kalt. Ich steh hier draussen und sie im trockenen Und der da drunter, selbstgerecht und satt, fragt nicht mal, wer seinen Schirm gehalten hat. Warum beschützen wir, die uns nicht hören und nicht sehn? Warum bleiben so viele von uns ganz brav im Regen stehn? Wir sind so viele, sie sind so wenig, und trotzdem spieln wir weiter Knechte und König. Es müsste von uns niemand hier im Regen stehn Ihr könntet die Armut beenden, kein Problem Sie haben mehr als genug, um finanzielle Not zu stillen. Es fehlt kein Geld. Es fehlt am Willen. Wir klappen ihn jetzt zu, jetzt steht ihr selbst im Regen Wir klappen ihn jetzt zu, und ja, wir sind dagegen Ihr habt genug für ein Dach über jedem Kopf im Land Schluss mit eurer Schirmherrschaft wir ham es in der Hand