55.000 im Kessel – warum behauptete Konew, kein Deutscher sei entkommen?
Kesselbericht
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55.000 im Kessel – warum behauptete Konew, kein Deutscher sei entkommen?
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In der Nacht zum 17. Februar 1944 bricht die Gruppe Stemmermann aus dem Kessel von Korsun–Tscherkassy aus, im Schneesturm, ohne Brücken, über einen eiskalten Fluss. Die sowjetische Seite meldet danach: Kein Deutscher sei entkommen, 55.000 Tote, 18.200 Gefangene. Die deutschen Zahlen sprechen von 30.000 bis 40.000 Männern, die durchkamen. Wer hat recht – und warum erzählen beide Seiten bis heute unterschiedliche Geschichten?
Eine Rekonstruktion Tag für Tag: der Kanew-Bogen am Dnjepr, der sowjetische Zangenplan, der Ring bei Swenigorodka, die Luftbrücke, der Entsatz, der Entschluss zum Ausbruch, die Nacht des 16. Februar und die Zahlen danach.
Kapitel
0:00 Der Ausbruch
0:57 Der Kanew-Bogen
3:36 Der sowjetische Plan
7:22 Der Ring schließt sich
8:30 Wer im Kessel sitzt
10:29 Die Luftbrücke
12:39 Der Entsatz
15:44 Der Entschluss
18:03 Die Nacht
20:50 Stemmermann
21:14 Wiking und Wallonien
22:00 Die Zahlen
25:01 Was ein Kessel braucht
25:48 Die sowjetische Behauptung
26:53 Die Folgen
29:28 Die Tage im Überblick
30:19 Wie man diese Schlacht liest
31:50 Warum Konew so behauptete
33:35 Was bleibt
Kesselbericht rekonstruiert Operationen des Zweiten Weltkriegs Tag für Tag – mit Karten, Zahlen und Quellen, ohne Heldenverehrung.
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