Über 50? Sprich so mit dir selbst – Carl Jung
Nachmittag des Lebens
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Über 50? Sprich so mit dir selbst – Carl Jung
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Nachmittag des Lebens
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Es gibt jemanden, der heute schon den ganzen Tag mit dir gesprochen hat: die Stimme in deinem Kopf. Carl Jung hat sie nicht als Einbildung abgetan, sondern als Komplex beschrieben, ein abgespaltenes Stück Seele mit eigenem Ton. In diesem Video gehen wir in fünf Schritten durch, wessen Stimme das wirklich ist, warum gute Worte daran nichts ändern, wie Jung selbst in seinen schwersten Jahren mit seinem Inneren gesprochen hat (aktive Imagination), was die Anrede mit dem eigenen Namen verändert, und wie das Gespräch klingt, wenn der Nachmittag des Lebens seine eigene Stimme gefunden hat.
Welcher der fünf Punkte hat dich am meisten getroffen? Schreib die Zahl (1–5) in die Kommentare.
KAPITEL
00:00 Einleitung
02:37 1. Der Mitbewohner, der nie auszieht
05:22 2. Die geliehene Stimme
08:16 3. Das Gespräch, das Jung selbst führte
12:16 Meine Sicht
13:43 4. Die Anrede
16:37 5. Die Stimme des Nachmittags
19:35 Der Weg in fünf Sätzen
20:55 Schluss
QUELLEN
C. G. Jung:
• Allgemeines zur Komplextheorie (Vortrag 1934), Gesammelte Werke Band 8
• Die transzendente Funktion (geschrieben 1916, veröffentlicht 1958), Gesammelte Werke Band 8 (aktive Imagination)
• Erinnerungen, Träume, Gedanken, aufgezeichnet und herausgegeben von Aniela Jaffé (1962), Kapitel „Die Auseinandersetzung mit dem Unbewussten"
• Das Rote Buch. Liber Novus, herausgegeben von Sonu Shamdasani (2009)
• Vom Werden der Persönlichkeit (Vortrag 1932, veröffentlicht 1934), Gesammelte Werke Band 17
• Einführung zu Frances G. Wickes, Analyse der Kinderseele (1931), Gesammelte Werke Band 17
• Die Lebenswende (Vortrag 1930, veröffentlicht 1931 in „Seelenprobleme der Gegenwart"), Gesammelte Werke Band 8
• Brief an Fanny Bowditch (1916), in: Briefe, Band 1
Studien:
• Wood, J. V., Perunovic, W. Q. E., & Lee, J. W. (2009). Positive self-statements: Power for some, peril for others. Psychological Science, 20(7).
• Kross, E., Bruehlman-Senecal, E., Park, J., et al. (2014). Self-talk as a regulatory mechanism: How you do it matters. Journal of Personality and Social Psychology, 106(2).
• Lieberman, M. D., Eisenberger, N. I., Crockett, M. J., et al. (2007). Putting feelings into words: Affect labeling disrupts amygdala activity in response to affective stimuli. Psychological Science, 18(5).
• Pennebaker, J. W. (1997). Writing about emotional experiences as a therapeutic process. Psychological Science, 8(3).
• Neff, K. D. (2003). Self-compassion: An alternative conceptualization of a healthy attitude toward oneself. Self and Identity, 2(2).
Jung-Aussagen sind sinngemäß wiedergegeben.
HINWEIS
Dieses Video ersetzt keine Therapie oder ärztliche Beratung. Wenn es dir nicht gut geht: TelefonSeelsorge (Deutschland, kostenlos, rund um die Uhr): 0800 111 0 111, 0800 111 0 222 oder 116 123.
Die Figur des alten Gelehrten im Video ist eine Illustration und zeigt nicht Carl Jung selbst.
#CarlJung #Psychologie #ZweiteLebenshälfte