Alfred Rosenberg über Dachau, Himmler und die Zeugen Jehovas
Frederik Elstner
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Alfred Rosenberg über Dachau, Himmler und die Zeugen Jehovas
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Alfred Rosenberg (1893–1946) gehörte zu den einflussreichsten Vordenkern und Funktionären des Nationalsozialismus. Der aus einer baltendeutschen Familie stammende Architekt schloss sich früh der nationalsozialistischen Bewegung an und wurde in München zu einem engen Vertrauten Adolf Hitlers.
Rosenberg war unter anderem Herausgeber des Völkischen Beobachters, des zentralen Parteiorgans der NSDAP. 1930 veröffentlichte er sein bekanntestes Werk, Der Mythus des 20. Jahrhunderts, in dem er seine Vorstellungen über Rasse, Volk und das Judentum ausführlich darlegte. Das Buch wurde in der NS-Zeit millionenfach verbreitet und trug maßgeblich zur Entwicklung und Verbreitung der nationalsozialistischen Weltanschauung bei.
Während des Zweiten Weltkriegs übernahm Rosenberg weitere bedeutende Funktionen. Von 1941 bis 1945 war er Reichsminister für die besetzten Ostgebiete und damit maßgeblich an der deutschen Besatzungspolitik in den besetzten Gebieten der Sowjetunion beteiligt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Rosenberg im Nürnberger Prozess angeklagt. Das Internationale Militärgericht sprach ihn in allen vier Anklagepunkten schuldig und verurteilte ihn zum Tode. Am 16. Oktober 1946 wurde Alfred Rosenberg in Nürnberg hingerichtet.
Der im Video gezeigte Ausschnitt stammt aus der Nachmittagssitzung vom 16. April 1946. Die Befragung erfolgte durch den Verteidiger Dr. Alfred Thoma.
Für biographische Einzelheiten über Alfred Rosenberg empfehle ich dieses Video:
• Alfred Rosenberg – Lecture about his life...