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Zeitzeugengespräch mit Christa Pauly

Zentrum gegen Vertreibungen

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Zeitzeugengespräch mit Christa Pauly

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Zentrum gegen Vertreibungen
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Als Achtjährige erlebt Christa Pauly Flucht und Vertreibung aus Danzig. Im Zeitzeugengespräch erinnert sie sich an ihre Kindheit, an die Nächte im Bunker und an den Verlust ihres vertrauten Zuhauses. Sie erzählt vom Neuanfang im Oldenburger Land, von Vorbehalten gegenüber Vertriebenen und ihrem späteren beruflichen Weg. Dabei wird deutlich, wie lange die Erfahrungen aus der Kindheit nachwirken – und wie wenig Gelegenheit es zunächst gab, darüber zu sprechen. Eine Reise nach Danzig im Jahr 2000 führt Christa Pauly zurück an die Orte ihrer Kindheit. Was bedeutet Heimat, wenn das Elternhaus nicht mehr steht und längst eine andere Region zum Lebensmittelpunkt geworden ist? Im Gespräch geht es um Erinnerungen und Zugehörigkeit, um Glauben und den Umgang nachfolgender Generationen mit Flucht und Vertreibung. Christa Pauly engagiert sich auch durch Besuche und Gespräche mit Heimatvertriebenen in Seniorenheimen für die Aufarbeitung dieser Erfahrungen.