Die Ruine Hohensyburg
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Die Hohensyburg, auch Syburg genannt, ist die Ruine einer Höhenburg auf dem rund 245 m ü. NN hohen Syberg oberhalb des Zusammenflusses von Ruhr und Lenne in den künstlich angelegten Hengsteysee im südlichen Dortmunder Stadtteil Syburg. Die Hohensyburg ist ein beliebtes Ausflugsziel. Zu weiteren Sehenswürdigkeiten zählen der Vincketurm, das Kriegerdenkmal und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. In der Nähe befinden sich seit 1952 die Naturbühne Hohensyburg und seit 1985 zusätzlich die Spielbank Hohensyburg. Die Umgebung ist als Naturschutzgebiet Ruhrsteilhänge Hohensyburg ausgewiesen und geschützt. Der Syburger Bergbauweg erschließt Relikte neuzeitlichen Bergbaus. Die Burg ist als Bodendenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dortmund eingetragen.
Der Bau der steinernen Syburg (Hohensyburg) wird auf 1150 datiert. Sie ist eine Höhenburg der Kölner Erzbischöfe und steht im Zusammenhang mit dem Landesausbau im 12. Jahrhundert. 1235 werden die Herren von Syberg als kölnische Ministerialen erstmals erwähnt.
Nach der Teilzerstörung 1287 durch Graf Eberhard von der Mark zog sich die Familie auf ihren Besitz Haus Busch in der Grafschaft Limburg zurück. Im Jahre 1300 gingen Reichshof Westhofen und mit ihm die Burg in die Lehnsherrschaft der Grafen von der Mark über. 1496 wurde Gerd Spee von Herzog Johann von der Mark zum Burggrafen ernannt unter der Bedingung, dass er die „borch to Sybergh bewoenen“ solle. Die Burg wurde wahrscheinlich im 16. oder Anfang des 17. Jahrhunderts aufgegeben. Heute noch erkennbar ist das Hauptgebäude, das von Burgmauern und zwei Türmen umgeben war.
Die Ruine der Burg ist als Baudenkmal der Stadt Dortmund eingetragen.
Quelle: Wikipedia
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