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Der Tod der Mutter - wenn die Realität einen einholt

WürdeZeit

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Der Tod der Mutter - wenn die Realität einen einholt

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WürdeZeit
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Zwei Blätter zum Ausdrucken für die ersten Tage — welche Papiere verlangt werden und wen man benachrichtigen muss: wuerdezeit.de/ausdrucken/papiere wuerdezeit.de/ausdrucken/benachrichtigen Der Text zum Video: wuerdezeit.de/videos/tod-der-mutter Am 3. September ist meine Mutter gestorben. Dieses Video ist kein Ratgeber. Ich erzähle einfach, wie es war. Wer diesen Kanal kennt, weiß: Hier geht es sonst um Trauer, Verlust und darum, wie es danach weitergeht – ruhig gesprochen, vorbereitet, geschrieben. Heute nicht. Heute sitze ich hier ohne Skript und rede über etwas, das mich selbst betrifft. Vielleicht sollte ich zuerst sagen, wie dieser Kanal überhaupt entstanden ist. WürdeZeit waren immer drei Menschen: meine Mutter, meine Frau und ich. Ich bin derjenige, der die Videos macht, die Texte überarbeitet, die Technik bedient. Aber die Inhalte kamen nie aus Büchern. Sie kamen aus unseren Gesprächen zu dritt. Angefangen hat das vor vier Jahren, als der Mann meiner Mutter starb. Über dreißig Jahre waren die beiden zusammen. Er war nicht mein Vater, aber ich hatte ihn sehr lieb gewonnen. Danach haben meine Mutter und ich uns wiedergefunden – nach Jahren, in denen wir kaum Kontakt hatten. Wir haben sie öfter besucht, und aus diesen Nachmittagen sind die Gespräche entstanden, aus denen später jedes einzelne Video wurde. In diesem Video erzähle ich, wie es weiterging: die Krankheit, die sie seit über zehn Jahren hatte und mit der sie viel länger gelebt hat, als ihr jemals jemand zugetraut hätte. Die Nacht, nach der sie mich anrief und sagte, dass sie es allein nicht mehr schafft. Die Entscheidung für das Hospiz, die wir gemeinsam getroffen haben, und wie gut es ihr dort ging – weil eine Last von ihr abfiel, die ich vorher nicht gesehen hatte. Und ich erzähle von dem Moment am Bett. Ich war rechtzeitig da. Sie war durch die Medikamente nicht mehr ansprechbar. Ich habe ihre Hand gehalten und gesagt, dass ich da bin. Was dann geschah, war klein und dauerte eine Sekunde – und es ist das, woran ich mich seitdem festhalte. Zum Schluss sage ich, wie ich damit zurechtkomme. Besser, als viele vermuten würden. Und warum ich bei dem bleibe, was ich in einem anderen Video schon gesagt habe: Ich lasse sie nicht los. Ich denke nicht an das, was jetzt nicht mehr kommt, sondern daran, wie schön es war, als wir im Mai das letzte Mal zusammen gegrillt haben. Danke, dass Sie zuhören. Dem Team des Elisabeth-Hospizes in Lohmar danke ich für die Fürsorge, mit der es meine Mutter in ihren letzten Wochen begleitet hat. WENN SIE JEMANDEN ZUM REDEN BRAUCHEN TelefonSeelsorge, kostenfrei und rund um die Uhr: 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 DIE BEIDEN REIHEN AUF DIESEM KANAL Trauer verstehen – Schritt für Schritt    • Trauer verstehen – Schritt für Schritt   Weiterleben – Neuanfang ab 60    • Weiterleben – Neuanfang ab 60   WürdeZeit ist für Menschen, die einen geliebten Menschen verloren haben – und für alle, die nach einem Verlust wieder ins Leben zurückfinden wollen. #Trauer #Abschied #WürdeZeit #Mutter #Verlust #Hospiz #Trauerfall #Trauerbewältigung #Loslassen #Abschiednehmen #Palliativ #Sterbebegleitung