Wiesendrusch auf den NABU-Flächen am Goossee bei Eckernförde
Doris Jansen
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Wiesendrusch auf den NABU-Flächen am Goossee bei Eckernförde
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Doris Jansen
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Die NABU-Gruppe Eckernförde betreut am Goossee artenreiche Wiesen. Bekannt sind die Flächen u. a. für ihre ausgedehnten Bestände des Großen Klappertopfes. Ein Teil dieser Flächen wurde jetzt im Auftrag der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein mit einem kleinen Mähdrescher beerntet, um das Saatgut auf andere, artenarme Flächen bringen zu können. Dieses Verfahren wird „Wiesendrusch“ genannt.
Wie beim Getreidedrusch auf einem Acker fährt hierzu ein kleiner Mähdrescher durch die Wiese. Während die Saat im „Korntank“ zwischengelagert wird, kann der ausgedroschene Aufwuchs noch als Heu oder Silage genutzt werden. Die Siebe am Drescher sind so eingestellt, dass möglichst wenig Saat verloren geht - auch nicht die kleinen Samen. Dadurch können wir Saat von fast allen Arten der Fläche gewinnen; nur die Spätblüher erwischen wir nicht. Das Saatgut wird verladen, getrocknet und erst einmal eingelagert. Im Herbst säen wir mit dieser Saat Flächen in Schleswig-Holstein ein. Dadurch sollen diese wieder blütenbunt werden.