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Warum verlor Österreich seinen Meereszugang?

David Geo

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Warum verlor Österreich seinen Meereszugang?

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David Geo
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Warum verlor Österreich seinen Meereszugang? Österreich als Herrscher über die sieben Weltmeere: Eine Vorstellung die heute wohl ziemlich absurd klingt, die jedoch einst tatsächlich Realität war. Denn über fünfhundert Jahre lang gehörte einer der bedeutendsten Häfen Europas zu Österreich. Von seinen Kais lief eine der größten Handelsflotten des Kontinents aus, mit festen Linien bis nach Bombay und Shanghai. Und dorthin führte eine Bahnstrecke, für die man erst den Semmering bezwingen musste, die erste Gebirgsbahn der Welt, gebaut aus einem einzigen Grund: Wien sollte eine direkte Verbindung zum Mittelmeer bekommen. Als 1869 der Suezkanal eröffnet wurde, lag dieser Hafen plötzlich am kürzesten Weg zwischen Mitteleuropa und Asien, was auch für Deutschland höchst relevant war. Der Umschlag erreichte 1913 über sechs Millionen Tonnen Fracht. Die Stadt zählte mit ihrem Umland rund 230.000 Einwohner und zählte damit zu den größten des Reiches. Die Rede ist von Triest, heute eine häufig übersehene italienische Provinzhauptstadt direkt an der slowenischen Grenze, doch einst das Kronjuwel Österreichs. Doch innerhalb kürzester Zeit verlor Österreich all das, die gesamte Küste, den Hafen, die Kriegsmarine noch selbst die Handelsflotte. Es wird also dringend Zeit, dass wir uns Österreichs einstige Küste genauer anschauen. Wie kam eine Hafenstadt an der Adria überhaupt zu Österreich? Warum wurde ausgerechnet Triest zum Tor MItteleuropas nach Asien? Wie konnte dieser gesamte Seebesitz innerhalb weniger Monate verschwinden? Und wie organisiert ein Land ohne Küste heute seinen Überseehandel? All diese spannenden Fragen schauen wir uns im heutigen Video an! Viel Spaß! Business Mail: business.clevercrocodile@gmail.com