Herbert Reinecker: 281 DERRICK-Folgen – was ihn von Tappert trennte
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Herbert Reinecker: 281 DERRICK-Folgen – was ihn von Tappert trennte
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Herbert Reinecker schrieb alle 281 DERRICK-Folgen. Doch zu Horst Tappert ging der Autor später auf Distanz. Wie aus ihrer Zusammenarbeit ein Welterfolg wurde – und welches andere Ende auf dem Papier blieb.
Hinter Stephan Derrick stand nicht nur ein berühmtes Gesicht, sondern ein Schriftsteller mit einer widersprüchlichen Lebensgeschichte. Diese Dokumentation begleitet Herbert Reinecker von seinen frühen Texten in Hagen über seine belegte Tätigkeit für die NS-Propaganda bis zu Kino, Rundfunk und den großen ZDF-Krimis.
Im Mittelpunkt stehen DERRICK und die Arbeit mit Horst Tappert, Fritz Wepper und Produzent Helmut Ringelmann: der schwierige Start mit „Waldweg“, die veränderte Erzählweise, Tapperts eigene Regiearbeit und Reineckers späte Kritik am Verhältnis zum Hauptdarsteller. Dazu kommen „Der Kommissar“, „Jakob und Adele“ und „Siska“.
Ein besonderes Kapitel gilt „Dr. Traut“: dem unverfilmten Derrick-Drehbuch, das 1999 in Berlin gelesen wurde. Was darüber zeitgenössisch berichtet wurde, wird von der tatsächlich ausgestrahlten Abschiedsfolge klar unterschieden. Ebenso werden Reineckers NS-Tätigkeit und die erst 2013 bekannt gewordene Waffen-SS-Mitgliedschaft Tapperts nicht zu einer erfundenen gemeinsamen Vorgeschichte vermischt.
Welche Derrick-Folge ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben? Schreiben Sie den Titel oder eine Szene in die Kommentare.
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